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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
Seite
318
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318 60 g. Homo quidam fecit cenam magnam.

grundes manigen guten luteren menschen vor alle sine lebtage, das im niemerein trophe der Wirtschaft enwirt bis an sin ende oder lichte bis er dar kunt.Und der selbe mensche sol tusent grete über die komen die es hie wunderlichvil gehebt hant.

5 Och ist manig mensche der hie vil offenbar/138 "Jungen hette: es mag

geschehen, er mag ir also gebrachen und im als unnütze machen: der gene derdannan ab nie mit bevant, der sol da Gotte in diser Wirtschaft hundert gretenaher sin. Wan Got der misset dise Wirtschaft mit der mosse der minne undgit ebne, ieklichen als im aller best ist. Aber wer disen grünt smacken sol,

10 der müs von not sin herze und sine minne gekert haben von allem dem dasmit luter Got enist noch Got ein wore Sache enist.

Die ander Wirtschaft das ist das heilig sacrament, unsers herrenlicham. Die Wirtschaft die bringet so unsprechlich vil gnaden und selikeit domit von ze sagen enist, und dis ist über aller menschen sinne. Und diser

15 grossen gnaden solte der mensche als danknem sin, das wir alle tage habenund üben mügen.

Es ist ein frage was not des si das man alle tage in dem heiligensacrament den tot unsers herren miwe begange, wie unser herre an demheiligen karfritage al ze mole genug tet für alle die weit. Ja weren tusent

20 weite sünde gewesen, er hette für si alle genüg geton. Das hat unser lieberherre von grosser minne getan und uns die wunnekliche wise funden, wan wirvon menschlicher krankheit alle tage Sünden, das das hohe wirdige opher alletage nüwe geophert werde für die sünde und krankheit des menschen. Wannach S. Thomas Worten, alle die fruchtberkeit und deu nutz den der über

25 mr[lP>0 r ]d\ge, Got do worchte an dem tage do er starb, die selben frucht dievindet man alle tage in einer ieklichen messe, und die selbe gnade dieenphahet ein ieklich gut mensche der den wirdigen lichamen unsers herrenwirdeklichen enphahet. Dis heilige sacrament das vertribet und tötet diesünde, und es git grosse nüwe gnade und tut den menschen wachsen und zü-

30 nemen an tugentlichem lebende. Es behütet den menschen vor künftigen zü-vellen und vor des vigendes stricken die si aneunderlos dem menschen legent,das er grösselich müste vallen geistlich und och liplich, enwere dise kreftigehelfe und hüte nüt, und den seien in dem vctjfüre wirt wunderlich grosse gnadedar ab. Es sint manig tusent seien die in dem wallenden ofen solten ligen bis.

35 an den jüngsten tag, enwere die heilige übunge der messe nüt, die mit disem

2. dar auf leergelassenem Baum v. j. IL nachgetr. E, dohin 3. 3 f. li. vil befundenh. 8. 5. kette: te nachtr. v. j. IL übergeschr. E. G. nach gene oben v. j. IL. ein undeutl.

Zeichen (= r ?) E. gene der f. S. 7. ab] von S. nüt f. S. bevät v. j. IL in eine leergelass.Stelle nachtr. eingesetzt E. 9. als] das S. 11. noch. — enist f. S. 12 f. unsers — licham f. S.13. unsprechlich f. S. 16. und üben f. S. 18. begange aus bego v.j.II korr. E. 22. hohe/: S. 23. des E 91, der S. 24. über f. S. 25. got S, tot E. 29. nach sünde ein nrad. E. 32. e. müste v. swerlich g. S. 33. in dem fegefüre 8, /'. E.