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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
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XI
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Inhaltsverzeichnis. XI

Seile

21. Die vierde uzlegunge von der uffart leret uns suchen friden in unfriden, fröide intrurikeite und trost in bitterkeite, und Gottes gezüge sin mit lebende und mit noch-volgende, und sin verjehen nüt alleine in luste und tröste, sunder ouch in widerwerti-keite und in lidende. An der vff fart tag liss disse bredige (Act. 1,11) ..... 85

22. In diebus Ulis reversi sunt apostoli ad montem qui vocatur (Act. 1,12 26).

Die fünfte uzlegunge von der uffart seit von dem nutze der demütikeit, wieübertriffet gehorsame und gerektekeit, also bezeichent ist bi sanete Matbise, uf dendas los viel von siner kleinheit wegen, und nüt uffe Joseph, wie doch er gereht undgehorsam was........................... 88

23. Bstote prudentes et vigilate in orationibus (1. Petri 4, 8).

Die bredie usser sanete Peters epistole des sunnentages noch dem nonetage leretuns künde haben geworer abgescheidenheit, lidikeit, innikeit und einikeit, die einebereitschaft sint das wir enpfenglich werdent des heiigen geistes. Ein bredige inder pinfstwüchen.......................... 91

24. Sante Peter sprach: sint (1. Petri 4, 8).

Eine andere uzlegunge der egenanten sante Peters epistele leret uns alles unsertun in Got rihten und uzrüten und umbkeren und abehSwen was Got nüt enist,glich eime ackermanne der sine böme besnidet und sin krut uzgittet und sin ertrich

umbkeret zu mertzen......................... 97

25 s. Nr. 60 e (nach der Engelberger Handschrift) ............... 103

26. Bepleti sunt omnes spiritu saneto et ceperunt loqui (Act. 2,4).

Die andere uzlegunge von den pfingesten seit wie sich der mensche müssammelen zu ime selben und sich insliessen von allen usseren dingen, das der heiligegeist stat vinde, die er ouch selber bereiten müs und enpfenglich machen..... 103

27. Dixit Jhesus diseipulis suis: qui non intrat per hostium (Joh. 10,1 f.).

Die dirte uzlegunge von den pfingesten seit wie die schof müssent ingon durchdie tür in den schofstal, das betütet Got luterliche meinen und mit des unseren, onealle annemmenlicheit, und wie wir ouch nieman söllent urteilen in keinen sinen wisen 110

28. Dise nehesten nochgonden zwo bredigen von der heiligen trivaltikeit sint genommenin sanete Jobans ewangelio von irme hoebgezit, usser den Worten die Cristus sprach:'das wir wissent, daz sagent wir, unde das wir sehent, daz bezügent wir' (Joh. 3,11).

In illo tempore erat homo ex pbariseis (Joh. 3,1 f.).

Die erste uzlegunge von der trivaltikeit seit das ein iegelich mensche mus habenzwene gezügen, glich und ungelich, sol er zu dem edelen ende kummen, und doziigehörent vil töde, das men neme in leide liep und in sure süsse......... 114

29. 30 und 31: s. Nr 60d.c.f (nach der Engelberger Handschrift) ......... 118

32. Scriptum est in Johanne: 'caro mea vere eibus est, sanguis meus vere est potus'(Joh. 6, 55).

Die dirte uzlegunge von dem sacramente seit von der würdikeit, von dem nutzeund von der bereitschaft, mit vil hoher überswenckiger sinne, die alleine eime luteren,einfaltigen, lehelichen gelouben zügehorent................. 118

33. Caro mea vere est eibus et sanguis meus vere est potus (Joh. 6,55).

Die vierde usselegunge von dem sacramente seit von den standen und fliessendenhindernissen die den menschen tunt verhüben, das er die fruht nüt enphohet, undnennet ir vil underscheidenliche weles tegeliche sünden sint eine grosser danne dieandere.............................. 125

34. 35 s. unten IL Nr. 60g und 60h (nach der Engelberger Handschrift) ....... 131