aufrecht vor seinem Throne stehend, zu beiden Seiten zwei Figuren,die Genien des Krieges und Friedens vorstellend, an den vier äußerstenEcken der Plattform vier Famas, die bereit scheinen, sich in den unend-lichen Raum hinauszuschwingen und der Welt die Größe des Manneszu verkünden, dessen Leichenfeier begangen wurde. Siegeszeichen, Adler,Urnen, aus welchen farbige Flammen emporloderten, vollendeten denobern Schmuck.Die große Allee, welche durch die elysäischen Felder zum Concor-dienplatze führt, war mit zwei Reihen von Fußgestellen besetzt, welcheabwechselnd Säulen, Statuen, antike Candelaber und Vasen trugen.Die Säulen, vierunddreißig an der Zahl, waren gegen vierzig Fuß hochund in der Mitte des Schaftes einer jeden war ein Schild mit demNamen eines der von Napoleon erfochtenen Siege angebracht, mit Lor-beerkränzen umwunden und von dreifarbigen Fahnen umschattet. Aufdem Knauf jeder Säule ruhte eine goldene Kugel, die jede einen golde-nen Adler trug, der die Schwingen zum Fluge zu regen schien. DieKöpfe der Adler zur Rechten waren nach der Seite, von woher derZug kam, die zur Linken nach jener gewendet, wohin er ging. DieStatuen, vierzehn an der Zahl, stellten geflügelte Siegesgöttinnen vorwelche in der einen Hand den Palmenzweig trugen, mit der anderndem im Triumph herangebrachten Kaisersarge den Kranz darzureichenschienen. Aus den Candelabern loderten Flammen empor.
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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
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