neunzigsten britischen Linienregimentes unter dem Capitain Blackwell;die Musik des Milizregimentes; der Abbé Coquereau mit zwei Chor-knaben, von denen der eine das Kreuz, der andere das Gefäß mitWeihwasser trug. Der Leichenwagen. Derselbe war vierrädrig undwurde von vier Pferden gezogen, da die Beschaffenheit des Weges nichtgestattete, eine größere Anzahl vorzuspannen. Die Pferde waren inschwarzes Tuch gehüllt und wurden jedes von einem Manne in tieferTrauer geführt. Den Barkophag überragte ein Baldachin, unter wel-chem der Kaisermantel sich über jenen ausbreitete. Dieser Mantel be-stand aus einem riesenhaften Viereck von violettem Sammet, mit gol-denen Bienen durchwirkt, in der Mitte ein großes silbernes Kreuz ein-gewebt. Der Rand war von Goldstoff, in welchem man Ns und die kai-serlichen Adler mit der Krone bemerkte, Alles von kostbarem Hermelinbesäumt. Die Enden dieser mantelartigen Sargdecke wurden von denGeneralen Bertrand und Gourgaud, von Las Cases dem Jüngern undvon Marchand getragen. Unmittelbar hinter dem Wagen gingen dietreuen Diener des Kaisers: St.=Denis, Pierron, Roverraz und Archam-bault. Zu beiden Seiten des Wagens schritten Soldaten und unmittel-bar hinter ihnen vierzig andere, um denselben an abschüssigen Stellendes Weges zu stützen. Der Oberstlieutenant Trelawney befehligte dieseLeute und leitete ihre Bewegungen. Hiernächst kamen: der königlichfranzösische Bevollmächtigte, Graf Rohan=Chabot zwischen den beidenfranzösischen Schiffscapitainen Guyet und Charner, Arthur Bertrand,der Capitain Doret und der Doctor Guillard. Den Franzosen folgtendie britischen Behörden von St. Helena, der Gouverneur, GeneralmajorMiddlemore, mit dem Großrichter Wilde und dem Obersten Hodsonund hinter diesen die vornehmsten Einwohner der Insel, alle in tieferTrauer. Den Zug schlossen Abtheilungen Artilleristen und Milizen,denen fast die ganze Bevölkerung von St. Helena folgte. Eine AnzahlMilizen, nach englischer Sitte blos mit dem Bajonette bewaffnet, bilde-ten Spalier vor dem Trauerwagen und diejenigen, an welchen ervorüber war, eilten auf Seitenpfaden, ihm zuvorzukommen und sichwieder an seinem Wege aufzustellen. Dieses Manoeuvre wurde wie-derholt, bis man die Stadt erreicht hatte
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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
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