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könnten, nahm das Geschenk mit dem wärmsten Danke anund voll glühendem Eifer für die Hebung des einst hierso blühenden kirchlichen Lebens berief er zum Behufe desseelsorglichen Wallfahrtsdienstes Missionspriester aus derGenossenschaft des heil. Vincenz von Paul.*) Gegen Ende*) Vincenz von Paul, geboren den 24. April 1576 in demgaskognischen Dörfchen Pouy unweit der Stadt Aixs inFrankreich, zeichnete sich von zarter Jugend an durch innige Frömmigkeit und große Herzensgute aus. Von sei-nen Eltern mit der Hut der kleinen Heerde betraut, welchesie besaßen, zog ihn Gott aus der Verborgenheit herauszierte ihn mit der priesterlichen Würde, und verlieh ihmEinsicht und Kraft, daß er die Heerde des Herrn weideund führe. In dreifacher Strömung floß reichlicher Se-gen, wie ihn Gott durch die Hände seines Dieners mittheilen wollte, über Frankreich, die Nachbarländer und dieganze katholische Welt. Vincenz war zugleich ein Apostelder Kirche Gottes, ein Vater der Armen und eine Hülfefür kranke und leidende Milmenschen. Gleichgültigkeit ge-gen Gott und die Religion, Ketzereien und innere Krieg-zerfleischten und zerrissen das damalige Frankreich und stützten seine Bewohner in tausendfaches Elend. Der Heilighatte von Gott den Beruf zu bekehren, zu trösten und zuheilen. In den Missionen arbeitete er, wie ein andereApostel, entzündete den Eifer der Geistlichen auf's Neueund wo er ihn nicht entzünden konnte, ergänzte er ihndurch sich selbst und die Gesellschaft von Priestern, die eunter dem Namen von Missionspriestern um sich sammelteMit unglaublichen Mühen und Beschwerden durchzog emit seinen Missionären die Dörfer, Weiler und Fleckerüberall Wahrheit und Gnade verbreitend. Nicht wenigethätig war der Heilige als Vater der Armen und Verlasenen. Seine Zärtlichkeit für sie mehrte sich mit jederTage. Es gab keine Art von Liebeswerken, worin er sichnicht geübt. Die unter der Last der Jahre gebeugten Greisedie Gefangenen, die Waisen, die Findlinge, ganze Provinzen, worin der Krieg mit all' seinen Schrecken hauste unwüthete, alle fanden in ihm einen Vater und ErretteEr verschaffte den einen Pflege, den andern die Freiheitdiesen eine christliche Erziehung, jenen eine ehrbare Zufluchtestätte. Kein Bedürfniß entging der unermeßlichen Liebdieses zärtlich besorgten, liebenden Herzens, und dam