Druckschrift 
Deutsche Märzlieder : ein Schärflein für die deutsche Flotte
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

Der aus ihrer Mütter Armen unsre Kinder treibt zur Schlacht,Schlachtbank, wenn's ihm soWie man Heerden treibt zurVergnügen macht;Der, damit er prass' und schwelge, uns das Brod entreißt vom Munde,Der uns, wenn wir uns beklagen, niederschießen läßt wie Hunde;Drei Jahrhundert! eine lange, blut'ge Bartholomäusnacht!Jubelt auf! sie ist vergangen! Strahlend ist der Tag erwacht!Wenn fortan das Volk von Frankreich aufblickt zu den Tuilerien,Spricht's nicht mehr in Grimm und Zagen, nein, mit freudigemErglühen:In dem Schloß der Tuilerien wohnt kein blutiger Tyrann;Ein Asyl ist's für den braven fleiß'gen Mann des Volks fortan.Nicht ein Einzelner verpraßt hier jetzt den Schweiß von MillionenHeil dem Tag, der aus dem Baue trieb die Hummeln und die Drohnen!Heil dem Tage, der die dunkle Wetterwolke, die verheertLang des Armen Feld und Hütte, jäh mit einem Schlag verkehrtIn die sanfte Regenwolke, die auf's Feld des Armen sendetHoffnungsgrüne! Heil dem Tage, wo das Königthum verendet!⸸₆₆