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Jacobe von Baden : ein Trauerspiel in 5 Aufzügen
Entstehung
Seite
106
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106Betrachtet, die sie nahm, als den Legaten,Durch den der heil'ge Vater sie gesandt.Dietrich von Hall.Die eine ist mir theuer, und der andreIst als Gesandter Roms ein Gegenstand,Der Ehrfurcht fordert und wenn ihr die Messe,Die vor der Ueberreichung der DechantIn der Lambertuskirche celebrirte,Mit angehört: so hättet ihr auch TheilAm Ablaß, den im Breve väterlichPapst Sixtus allen Gläubigen ertheilt;Ja, hundert Jahre soll der Nachlaß währenDem, der die Kirchenordnung treu erfüllt,Und all' die Gnade thauet von der RoseWie Lichtessegen von dem Morgenstern!Ritter von Uphofer.Wie schade, daß die prächtige ComödieIch nicht gesehn!und welch' ein Segen auch,Daß ihr sie mitgespielt! — Erleichtert nunSind die Gewissen und nicht schwerer wohlIst hundertjähr'ger Ablaß zu verdienenWenn uns des Lebens Licht so lang vergönntAls daß ihr heut' die heil'ge Meß gehört!Pietrich von Hall.Spaßt nicht — (u. ſo weiter.)(Siehe den Verlauf der Unterredung in dem Drama selbst.)E. Grube geb. DiezN