19Und ich darf hoffen, daß des Friedens PalmeAls Symbolum in meiner Hand ergrünt.(Das Schwerdt erhebend.)Das reine Licht der hohen Wissenschaft!Mög' leuchten auf der Spitze dieses Schwerdts,Und seinen Kreuzesgriff umschling' der Lorbeer,Der in dem Dienst der schönen Künste blüht.In dieser Hoffnung sei das Schwerdt gefeitUnd als ein Unterpfand von meinem SinneGeb' ich der Herrschaft Zeichen gern zurückIn eure feste Hand, Herr Graf von Dhaun.Wyrich von Dhaun (empfängt das Schwerdt und gibt es demMarschall Reuschenberg zurück, der es in die Scheide steckt).Gesegnet sei des Landes Herrscherin,Die also deutet fürstliche Gewalt!Die blanke Waffe ruh' in strenger HaftDoch wenn des Landes, wenn der Fürstin WohlSie wieder ruft an's helle TageslichtSei sie des Guten Sporn, dem Schlechten Wehr.(Die Herzogin grüßt huldvoll, die Herren Stände verbeugensich und treten in den Kreis des Hofes zurück.)Herzog Johann Wilhelm.Erlaubt, Jacobe — daß ich mich zurückIn mein Gemach begebe, dort will ichAuf Eure Liebden wie ein Bräut'gam warten.(Markgraf Philipp von Baden tritt an die Seite des Her-zogs, sechs Pagen mit Fackeln treten vor, der Herzog grüßt dieVersammlung und schreitet an des Markgrafen Seite den Fackel-trägern nach — ab.)Jacobe (steigt von ihrem Throne herunter).Ich danke euch, ihr Herrn und Edelfrauen!
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