Specielle Krankenversqrgung für Gefangene.
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6,3 pCt, in Kaiserslautern auf 5 pCt. kam. — In den Zucht- undArbeitshäusern diesseits des Rheins betrug in den Jahren 1840—48 dieSterblichkeit 70 pM. und sank bis 1861/62 auf 44,3 pM., um weiterbis 1866/67 noch allmälig bis auf 27,3 pM. zurückzugehen. — Von1868 fand wiederum eine Zunahme der Sterblichkeit statt, die vonsachkundiger Seite auf eine Verschlechterung der Gefangenenkost zurück-geführt wird, und zwar betrug sie 1869 : 40,3 pM., 1870 : 63,0 pM.,1871 : 59,5 pM. und 1872 : 44,1 pM. Nach dem Generalbericht vonDr. C. F. Mayer starben von 100 Gefangenen der Durchschnittsbevöl-kerung in den:
1868—78
1881
18S2
1883
Zuchthäusern........
4,974,306,06
4,283,125,71
4,132,755,93
4,672,393,89
im Ganzen
sämmtlichen Anstalten für Männersämmtlichen Anstalten für Weiber
4,86
4,73
5,57
4,01
3,755,44
3,79
3,59
4,94
3,41
3,224.44
In Württemberg kamen nach Cless (Die Gesundheitsverhältnissein den höheren Civilanstalten des Königreichs Württemberg. D. Viertel-jahrsschr. f. offen tl. Gesundheitspfl. 1879. Heft 3) in den Jahren 1842bis 51 im Mittel auf 1000 Gefangene jährlich 44 Todesfälle, und inden Jahren 1851—56 stieg die Sterblichkeit infolge der Zunahme derVerbrechen und der Zahl der Gefangenen wegen der herrschendenTheuerung und des Nothstandes sogar auf 75 pM. im Mittel, um dannmit der Abnahme der Ueberfüllung der Anstalten von 1858—76 auf24—25 pM. im Mittel herunterzugehen. Sie betrug in sämmtlichen Ge-fängnissen Württembergs:
im Jahre 1871/72 : 32,0 pM.„ 1872/73 : 34,1
„ „ 1873/74 : 27,0
„ „ 1874/75 : 22,0
„ „ 1875/76 : 37,0
„ „ 1876/77 : 25,0
In Sachsen starben im Zuchthause zu Waldheim,Anstalt des Landes, im Durchschnitt:
1840—63 : 36,0 pM.
1876 : 30,2 „
1877 : 20,9 „
1878 : 14,2 „
1879 : 24,0 „
der s'rössten