Schlusswort.
Mit der vorliegenden letzten Abtheilung dieses Handbuches, die wirhiermit der Oeffentlichkeit übergeben, haben wir das vor einigen Jahrenbegonnene Werk vollendet. Wir hoffen, unserem Plane getreu, eine er-schöpfende Darstellung des Gcsammtgebietes der Krankenpflege an derJahrhundertwende gegeben zu haben. Durch Hinzufügung von Nach-trägen haben wir versucht, das Buch auf den neuesten Standpunkt zubringen, um es als ein Nachschlagewerk für Aerzte, Verwaltungsbeamte,Behörden und alle diejenigen Körperschaften und Einzelpersonen zu ge-stalten, die sich mit den verschiedenen Sondergebieten der „socialenKrankenpflege" nach irgend einer Richtung zu beschäftigen haben.
Mit lebhafter Genugthuung erfüllt es uns, zu sehen, dass die Ein-theilung, die wir vor Jahren dem Gesammtgebiete der „KrankenVersor-gung und Krankenpflege" mit unserem Handbuche gegeben haben, vonanderen Autoren gebilligt worden ist. Diese jetzt als selbstverständlichgeltende Eintheilung des Stoffes, die wir zuerst geschaffen haben, istdamals nicht ganz leicht gewesen. Sie fördert aber die Bearbeitungaller Fragen dieses grossen Feldes wesentlich und bietet eine will-kommene Leitschnur auf seinen vielverschlungenen Pfaden.
Die sachgemässe Verwerthung der medicinischen Wissenschaft durchden Arzt ist eine sociale Tbätigkcit. Wie diese in die einzelnen Ge-biete der allgemeinen und speciellen Krankenfürsorge eingreift und hierheute überall im Vordergrunde des Interesses, steht, weil eben geradedie Aerzte für die gesammte öffentliche Wohlfahrtspflege als die eigent-lichen Sachverständigen anerkannt werden, das sollte in unserem Hand-buchc ausführlich zur Darstellung gelangen.
Wenn uns die Durchführung dieser Absicht geglückt ist, und wennalle Diejenigen, die das Werk gebrauchen, aus dem Durchlesen that-