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P. Jacobsohn,
gleichen Princip. Erwähnt sei von derartigen Vorrichtungen hier be-sonders das Quincke'sehe Schwitzbett und der Phenix ä l'air chaudder Firma Fulpius in Genf. Lässt man die Erwärmung der Luft, wiesie durcli die Spirituslampe hervorgerufen wird, längere Zeit hindurchandauern, so sind diese Apparate nicht nur zur beschleunigten Er-wärmung des Kranken und des Krankenbettes zu verwenden, sondern
Fig. 148.
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Heissluftbett zur Erwärmung des Kranken (Phönix ä l'air chaud).
auch zu intensiver Schweisserzeugung, zu welchem Zwecke sie auf demGebiete der physikalisch-diätetischen Therapie häufig in Benutzung ge-langen. Gedacht sei hier auch noch des vor Kurzem von Dahms con-struirten sehr practischen transportablen Dampf bettes, bei welchem stattder warmen Luft Wasserdampf als Wärmequelle benutzt wird (vgl.Deutsche Krankenpfl.-Zeitung. 1898. pag. 192). Auf die verschiedenartigen
in letzter Zeit construirtenFig. 149. kastenförmigen Schwitzappa-
rate näher einzugehen, würdeden Rahmen dieses Werkesüberschreiten.
Was die Wärmeapparateanlangt, welche vorwiegendoder ausschliesslich eine reinlocale Erwärmung hervorrufensollen, so hätten wir zunächstdie Wärmcompressen undWärmumschläge zu erwähnen,deren man sich zur Erwär-mung fast aller Gegenden derKörperoberfläche häufig bedient. Sie bestehen zumeist aus mehrfach zu-sammengelegten Leinentüchern, die mit warmem Wasser durchtränkt unddann ausgewrungen sind. Um die feuchte Wärme, welche sie enthalten,längere Zeit hindurch zu erhalten und die durch Verdunstung bedingteAbkühlung zu verzögern bezw. aufzuheben, bedeckt man die Wärmcom-pressen gewöhnlich mit undurchlässigem Gummistoff (nach dem Typus der
Dampf-Bett zur Erwärmung und Schweisserzeugung nach Dahms