Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.
47
Kranken zu öffnenden und nach dem Gebrauch wieder zu verschliessen-den Thür versehen sind und durch eine Schraube an der Tischplattebefestigt werden, unterzubringen. Bei der Ausführung dieses hübschenund praktischen Vorschlages würde sich alsdann der Metalldeckel derGefässe erübrigen. Stehen aber, wie dies in den Krankenhäusern jetztnoch häufig der Fall ist, diese Gläser frei auf den Nachttischplatten, soist das Vorhandensein eines sie permanent bedeckenden, in der Mittemit einem kleinen Handgriff oder Knopf versehenen, kreisrunden Metall-
Fig. 15.
Fig. IG.
Hospital-Nachttisch mit kleiner
eiserner Schublade.
(Jüdisches Krankenhaus in Berlin.)
Hospital-Nachttisch nach Merke
aus Eisenblech.
(Krankenhaus in Hamburg-Eppendorf.)
deckeis unumgänglich nothwendig, um die Aufnahme gasförmiger oderfeinster corpusculärer Bestandtheile der in den Gläsern enthaltenen Ab-sonderungsproducte in die Luft des Krankensaales zu vermeiden. Zuverwerfen ist dagegen für diesen Zweck die Benutzung von Pappdeckeln,da diese nicht gründlich gereinigt werden können. Die Uringläser unddie Speigläser selbst haben in den Krankensälen gewöhnlich dieselbeForm, nur unterscheiden sich die Speigläser dadurch, dass sie etwaskleiner sind. Man vei'wendet für diese Zwecke meist runde Gefässemit abgeplatteter Grundfläche aus farblos durchsichtigem Glase, welchein ihrem unteren Theile bauchig ausgeschweift sind, in ihrem oberen