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1 (1899)
Entstehung
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781
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Allgemeine Krankenhäuser; Bautechnik,

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vorgelagert. Da dessen Frontwand meistens grosse Glasflächen mitFenstern erhält, so kann durch denselben dem Krankensaal indirect Luftund Licht zugeführt werden, wenn man die Trennungswand des Kranken-saals und des Tageraums ebenfalls mit Thür- und Fensteröffnungenversieht. Ein Beispiel dieser Anordnung zeigt der Grundriss des St. Jacob-Krankenhauses in Leipzig nach Fig. 8. Hier ist ausserdem vor der anderenGiebelseite des Krankensaales noch ein Quer-Luftcorridor hergestellt, so-dass der Saal mehr oder weniger von allen Seiten von der frischen Luftumspielt werden kann.

Fig. 8.

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Pavillon im St. Jacob-Krankenhaus in Leipzig.

In allen Fällen sollte bei den zweiseitig beleuchteten Sälen wenigstensdie Möglichkeit einer Längslüftung durch die Zugangscorridore einerseitsund durch die Tageräume andererseits gewahrt bleiben.

Die Verthei'lung der Nebenräume auf die beiden Giebelseiten desKrankensaales, welche am häufigsten vorkommt, hat hauptsächlich darinihren Grund, dass die Anordnung auf einer Giebelseite hier eine un-günstige Häufung der Nebenräume zur Folge hat und meistens zur An-lage eines Mittelcorridors führt, wenn die Nebenräume nicht allzu weit-läufig angelegt werden sollen.

Diese Uebelstände werden allerdings vermieden bei einer Anordnung,wie sie der Grundriss eines Pavillons nach einem preisgekrönten Pro-ject für ein Landeskrankenhaus in Troppau nach Fig. 9 zeigt. Hiersind die Nebenräume an einen Quercorridor gelegt, eine Gruppirung,die nicht nur einen bequemen, dabei abgesonderten Verkehr zwischendiesen Räumen ergiebt, sondern auch eine gute Verbindung zwischenden letzteren und den Krankenzimmern ermöglicht, gleichzeitig abereine Luftcommunikation unter diesen Räumen wirksam verhütet, dadie Corridore überall bei guter, directer Beleuchtung kräftig durchlüftetwerden können.

Günstig ist hier auch die Lage des Treppenhauses zu bezeichnen,