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F. Ruppel,
nutzt werden, wie der Operationssaal mit seinen Nebenräumen, diegemeinschaftlichen Bäder, der Betsaal, die Apotheke u. s. w. sind ebensowie das gemeinschaftliche Treppenhaus, in der Mitte des Gebäudes anzu-ordnen. Ist auch die Verwaltung mit den Krankenräumen in einem Ge-bäude vereinigt, so wird dieselbe ebenfalls im mittleren Theil des Ge-bäudes, im Erdgeschoss, und zwar nahe am Eingang eine zweckmässigeLage haben, wie dies z. ß. in dem städtischen Krankenhaus zu Offen-bach a. M. der Fall ist.
Wirthsehaftsräume, d. h. die Kochküche mit Vorratbs- und Magazin-räumen sind möglichst nach dem Unter- oder Kellergeschoss zu verlegenund derart von dem übrigen Gebäude abzuschliessen, dass Dünste ausder Küche nicht in die oberen Geschosse dringen können.
Empfehlenswerther ist es allerdings, die Küche in einem besonderenGebäude, wie z. B. in dem Krankenhaus zu Schmiedeberg i. R. (Fig. 4),unterzubringen, das entweder durch einen bedeckten Gang mit demHauptgebäude verbunden, oder ganz isolirt sein kann.
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Krankenhaus für die Stadt Schmiedebers; i. R.
Die Raumanordnung in den Krankengebäuden selbst ist abhängigvon der Zahl und Grösse der Krankenabtheilungen. Letztere setzen sichzusammen aus einem oder mehreren Krankenzimmern und den Neben-räumen hierzu, deren Zahl nicht nur nach den Ansichten der mass-gebenden Aerzte, sondern auch nach den besonderen Verhältnisse wechselt.