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Wallfahrts- & Andachtsbüchlein zur Verehrung der heiligen 14 Nothhelfer
Entstehung
Seite
33
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332. Zwar dürfen wir's kaum wagenZu dir hinauf zu seh'n,Dir uns're Noth zu klagen,Um deine Hülf' zu fleh'n.Ach, mußten wir erbitternDich durch der Sünden Graus!Wir ſprechen nur mit ZitternDen Namen Vater aus.3. Doch reicher an ErbarmenIst Niemand, Herr! als du!Du rufst mit offnen ArmenZur Buße uns herzu.Und so wir uns bekehren,Die Bosheit recht bereu'n,So wirst du uns erhören,Mit deiner Hülf' erfreu'n.4. Als sich dein Volk vergangen,Zu murren wider dich,Da ſandt'ſt du Feuerſchlangen,Und tödtlich war ihr Stich.Kaum aber stieg sein SchreienHinauf zu deinem Thron',Da kam von dir Verzeihen.Die Schlangen wichen schon.5. Wie ging's den Niniviten,Der laſterhaften Stadt!Es war ihr eifrig Bitten,Das Gnad' erhalten hat.Das Urtheil war beschlossen,Ergangen der Befehl:Doch als die Thränen floſſen,Floß auch der Gnadenquell.6. Die Leiden, die wir dulden,Sind dir, o Herr, bekannt:Nur wegen unſ'rer SchuldenIst deine Nach' entbrannt.Doch da wir jetzt beweinenDer Bosheit Raserei,So laß dein Heil erscheinen,Brich unſer Joch entzwei!