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2 (1884) 1582 - 1586
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354
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354 1586 425-426.

22. Febr. Krankheitserscheinungen beim Kf. Weber, Churf. Anna p. 493 ff. Die4. März neue Eheschliessung des alternden und kränklichen Fürsten hatte vonAnfang an bei seinen Freunden Besorgniss erregt-, vgl. no. 381 A. 3.Jetzt schrieb Erstenberger an Baiern, Prag 28. Februar: „ Wie schneieich die Sachen mit dem sachsischen heirat . . . verkeret und wieden alten me nnern de rjungenmaidl ein heiratt bekommetdas finden E. F. Gn. aus heiligender abschrift zu verneinen."

2) Die Besorgniss des Kaiserhofs, dass Christian im Gegensatz zurPolitik seines Vaters den Auhängern des Calvinismus und der prot. UnionGehör schenken werde, wurde freilich nicht augenblicklich verwirklicht,obwohl es an Versuchen in dieser Richtung nicht fehlte. Erstenbergerfährt in seinem oben citirten Sehr, fort: „Wir alhie seind diseöfals nit wenig erschrocken, sintemal diser herr bis daher nit wenigbei dem haus Osterreich getan und vil ubels im reich hat sua potentiaet autoritate helfen vorkommen. Wie sich der Bon anlassen werde, stetbei gott, und sorg ich, es werden vil Calvinisteu, die sich bisher tuckenmüssen, den köpf wider aufrichten und ir practick remoto hoc obice nu-mehr recht vortgehn" (Ma. 230/7 Eigh.). Vgl. das Sehr. Cobenzl's ausWorms vom 5./15. April im Archiv für sächs. Gesch. VI, 213 ff.Zane berichtet am 8/18. März: „Ognuno dice che l'imperatore ha-vera a gareggiar con Casimiro." Ancel an Heinrich III, Prag8./18. März: „ceus de dec,a" sind darauf bedacht, den jungen Kf. zuihrer Partei zu bringen „et garder que le duc Casimire . . . n'entre-prenne de leur couper chemin en gaignant le cueur et les affections du dits r pour luy faire prendre goust en la doctrine qu'il suit au fait de lareligion" (Pb. Vc Colbert 398 eigh.). Vgl. den „Discorso" vom J. 1587in dem (I. 388 A. 6 citirten) Tesoro politico p. 412. Dem entsprichtdie Stelle in Paull's Sehr, an Camerarius vom 10. März: „Vellem autemet illum [Joh. Cas.] advenire, ut firmiorem amicitiam a prineipio cumduce Christiano contraheret, ut homines intelligerent, tres illos electoreBseculares firmius cohaerere, quam ut quorundam machinationibus subitodivelli possint" (Bm. Coli. Cam. X. Eigh.).

26- Febr. 426. Schomberg an Landgraf Wilhelm.

Yitr» (Energische Versicherung seiner Treue gegen den König und Frankreich.Wagte nicht das Sehr. W. dem K. mitzuteilen.)

Auf W. Sehr, vom 3. Febr. Es bedarf bei ihm keiner Er-innerung, seinem Herrn treulich und wohl zu dienen, „dann ichsolches (ohne rum zu reden) mit allem vleiss tue; wolte auchlieber, das sich die erde auftete und mich verschlunge, als das icheinerlei untreu gegen meinen herren mir nurt Hesse in den sinnkommen. Kann mich aber nicht gnugsam verwundern, wie E. F. Gn.darauf kommen, das sie mir vor untreu gegen meinem herrenwollen zumessen, in dieser itzigen vohrstehenden kriegsexpeditionwieder die Calvinisten in Frankreich mich in I. K. M. dienstengebrauchen zu lassen- Seind es nicht eben diejenigen, so I. M.hiebevor auch bekrieget und deutscher nation fursten und herrenohn alle scheu und bedenken auf I. M. kriegsbestallung habenhelfen überziehen ? Die treue dienste, so ich I. M. in kriegsleuftengeleistet et par lesquelz j'ay este rendu aggreable au roy, k vous,mouseigueur, et h plusieurs autres princes de la chrestiente, wiederwehn hab ich sie geleistet? Es ist mir leid gar sat (E. F. Gn.