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lieh 312 ) angewiesen sind, zählt alle die Grafen von Nassau, Solms, Sayn,Wittgenstein, Waldeck und die Herren von Eeiehenstein 313 ), Eppstein,Königstein und Westerburg mit Namen auf, die persönlich herbeige-kommen seien; es sind zum Teil dieselben, die auch nachher im Reichs-heer bei Neuss in Heinrichs Gefolge gewesen sind. Weiter seien Reisigehergesandt gewesen von Albrecht von Brandenburg, Wilhelm von Sachsen,dem Bischof von Würzburg, dem Abt von Fulda, anderen Grafen vonNassau und Solms sowie denen von Katzenelnbogen, Henneberg, Schwarz-burg, Gleichen, Hohensteiu, Wied 314 ) und den Herren von Kunkel undWünnenberg 31ä ). Dazu habe Heinrich viele Böhmen und Schweizer beisich gehabt. Der Einmarsch des Heeres in Westfalen stand unmittelbarbevor. Da besannen sich noch im letzten Augenblick die Briloner einesbesseren; sie kamen mit anderen Westfalen zum Landgrafen in dasLager und baten demütig um Gnade, die ihnen denn auch jetzt nochgegen das Versprechen, die ausgemachte Busse zu zahlen 31ß ), und sonstigeBedingungen bewilligt wurde. Das Schloss Scharfenberg bei Brilon 317 )wurde zerstört. Heinrich aber wendete sich alsbald von Schreufa wie-der zurück (zum Durchmarsch durch Frankenburg brauchte nach dem
bibl., Mss. Hass. 4° Nr. 26 Bl. 26v. Vgl. Kucbeubeeker, Analecta Hassiaca VS. 226 ff. Gerstenberg war 1457 zu Frankenberg geboren, damals aber wohlnicht zu Hause, da er 1473 die Erfurter Hochschule bezogen hatte. DieNameuliste unserer Stelle beruht wohl auf Aktengrundlage. Vgl. Pistor inder Hess. Zeitschr. XXVII S. 21 und 28.
313 ) Nicht mehr ausschliesslich: im Marb. Staatsarch. (Bez. z. Köln)findet sich aus späterer Zeit ein Bericht des Rentmeisters zu BJaukeiistein(bei Gladenbach), wonach gewisse Amtsinsassen, zum Teil über 80 Jahre alt,ausgesagt haben, Landgraf Heinrich sei mit einem grossen Volk gegenBrilon ausgerückt, und als er fünf Meilen gezogen, sei er von den Bri-lonern aufgesucht und Friede geteidingt worden, darauf sei der Landgraf aussolchem Lager (wo ein merklich Volk aus Böhmen, das schwarze Heer ge-nannt, zu ihm hergekommen sei) aufgebrochen und bis vor Linz gezogen.Damit bestätigt sich, dass die Kostenverzeichnisse nichts gegen Gerstenbergbeweisen, wenn sie einfach vom Auszug nach Linz reden, ohne die ursprüng-liche Marschrichtung zu erwähnen.
3I3 ) 'Reichenberg'.
3U ) 'Weda'.
315 ) 'Wonnenberg'.
316 ) In einer leider grossenteils nicht mehr lesbaren Urkunde von 1475Dez. 21 verspricht Landgraf Hermann (unter Bezugnahme auf die Verabre-dungen Eberhards von Wittgenstein und Goswin Kettelers) Ratenzahlung dervon Brilon verschriebenen 4000 Gulden. Marb. Staatsarch., Bez. z. Köln.
317 ) '.Schartenberg'; vgl. Brunner im Hessenland III S. 159 I Anm. 2.