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Kurzer begriff und nuzen der Wetterleiter bei gelegenheit derjenigen, di auf dem schlosse, und den übrigen kurfürstlichen gebäüden zu Düsseldorf errichtet worden sind
Entstehung
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11weit schnekenförmig gewunden. Jedermann kann siin dem dasigen kurf. kabinette der naturlere, woich si aufbeware, in augenschein nemen. Indessenist dem gräflichen hause nichts leids dabei gescheh-en. Den vorigen sommer (im j. 1781) ist daskurf. weitläüsige prächtige schlos zu Nimfenburg inBaiern auf höchsten befel mit 17 wetterleitern ver-sehen worden, welche seit dem merere augenschein-liche merkmale irer guten wirkungen gegeben haben.Kaum waren si errichtet, so sah der ganze im schlossebefindliche hof, in dessen mitte seine kurf. Durch-leücht selbst waren, bei einem abends ausbrechend-en starken wetter auf merern spizen der wetterstang-en bleibende flämmchen, welche ein untrüglicher be-weis der sanft durchslisenden blizmateri waren.Nicht lang danach zog ein gräsliches wetter vonwesten gerad über das schlos nach osten; und sehetda, so bald di wetterwolken über dem schlosse hergegangen waren, glichen si toden kolen, und gabennicht das mindeste feüer mer von sich, da si dochalle auf der andern seite des schlosses, wo daswetter her kam, so entsezlich blizeten, das der ganzehimmel da selbst ein feüriger strom zu sein schin. Eshaben nämlich di vilen spizen der wetterstangen alleblizmateri aus den darüber her zihenden wolkenstill eingeſauget, und in di erde befördert. Faſt einänliches beispil hat sich, nach dem berichte desso wol um di wissenschaften, als um di gemeinewolfart überhaupt, bässtens verdinten kurpfälzigenRegirungsrates und geheimen kabinetssekretäres,hern von Stengel, noch dises früjar da selbst zuge-tragen. Ein weit ausgebreitetes wetter nam ebenben weg, wi das vorige. Dijenigen wolken, digerad über dem schlosse her gingen, wurden wideralls