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6. August zu pauen, und der scopus, dahin zu zielen, sein; der wiert alsdansonder zweifei (wie in gleichem E. L. in ihren schreiben andeuten)der rechte radtgeber und helfer sein, dan seiner allmacht kein end,seine barmherzikeit aber über alle seine werk. Und wehre zwar einfreventlich vermessen stuck, das einer sonsten ein solch weitsehend,wichtig, hoch und ganz schweres werk (in welchen nicht alleine diefornembsten fast alle von der landschaft geistlichs und weltlichs Standes,wie auch meine nechste verwante fast mehrersteils selbest, sonderenauch fast die furnemsten potentaten der Christenheit, darunderetliche mier zuviel nahe gesessen, wurde entgegen haben) gedenken,wiel geschweigen understehen durfte, da ehr nicht sich des ver-sicheren konte, das es ein gott gefelliges und sehlieges, ja sein werkselbest wurde. Woferne der trost nicht verhanden und wie derkönigliche prophet sagt: quare fremuerunt geutes? wie auch E. L.selbest in ihrem schreiben allegiert haben, da sich auch die bergein das mehr wurden senken, wolte ich den kühnen beiden gernesehen, der hie hand ahnschlagen wolte. Weil aber der gott nochlebet, der durch seinen diener Moysen mit einen armen hiertenstaballe die macht Pharaonis, durch einen armen hiertenjungen diehoffart der Philisteher, ja durch ein armes weiblciu den grossengewalt der Assyrier verspottet, zernichtiget und gesturzet, der auchden seiniegen beistand bis zu ende der weit zugesagt, so wollenwier uns in seinem nahmen gurten. In ipsius nomine laxabimusretia nostra, in ipsius nomine dabimus vela ventis. Es ist einwahrer eiferieger gott und kan uns nicht fehlen, und das: In te,domine, speravi etc., et qui habitat in adiutorio dei altissimi etc.mit unverzagten frohlockenden gemutt singen, und solte es schonein plau äuge kosten ; fortitudo mea dominus, ist mein reim. E. L.bitte ich ganz freundbruederlich, mier in besten zu verstehen, dasich die feder soweit habe laufen lassen.
Nuhr müssen gleichwohl auch menschliche mittel, darumb unsdan gott der herr die Vernunft mitgeteilt, gesucht werden." Da ervon Verwandten, Nachbarn, selbst denen, die ihm mit Eid undPflicht zugetan, eher Verfolgung als Beistand zu gewärtigen, setzter allen menschlichen Rat, Hülfe und Beistand auf H. „als meinenherren, freund und brueder, der tröstlichen Zuversicht, habenE. L. mich durch gottliche versehung in diesen stuel setzen können, 2 )sie werden mich auch in einer solchen pillichen Sachen mit zutuenderen herren blutts- und der religionsverwandten (darzu sie dansonder zweifei ihr christlicher eifer und schuldiege liebe gegenihren nechsten reizen wiert) wohl wissen darbei handzuhabeu.Nuhr mus de modo et forma gedacht sein, wie es an sie zu ge-langen, und alsdan mit ihrem radt, wie es ahnzufangen.
In einem uud andern habe ich durch den von Freysingen E. L.meinung vernommen, halte wohl, das dies auf itzo wehrendenreichstag an den besten in kegenwart konte mit dehnen, so ahn-wesent, getractiert werden. Der abwesenden seint aber nichtwenig, dero gesanten sich sonder vorwissen nichts werden dürfenahnnehmen. Sonsten bin ich zur reisen ganz willig und habe nichtgeringen lust darzu. Es wurde aber die höchste notturft erfor-deren, das mit E. L ich mich zuvorn in der persohn ersprechte;