26"Mynsinger tradant silium posse repudiata haereditate in feudo solo suc-cedere, tamen contrarium in judicio imperiali aulico semper observatum & pronunciatum est, idque per textum expressum II. f. 45. ubitraditur, quod filius non possit repudiare haereditatem patris & retine-"re feudum". — De Camera imperii id ipsum testatur DE CRAMER(b), cujus verba hæc sunt: "Ich von einigen erfarnen Assessoribus vernoh-men, wie in Betrachtung, daß der kaiserliche Reichs Hofrath regulariter se-cundum textum II. f. 45. spreche, und diesemnach dafürgehalten, daß einSohn seines Vaters Lehn ohne Antrett= und Annehmung des allodial Nach-lasses nicht bekommen könne, man beim kaiserlichen Kammergericht diese Mei-nung gleichergestalt angenommen, und in verschiedenen Fällen darnach gespro-chen habe, ich auch selber bei einem gegenwärtig gewesen bin, wovon mir jezodas rubrum nicht beifallen will “— Alibi (c) idem de Cramer obser-vat: „Rectius autem referens: Es ist dieses (daß ein Sohn die vaterli-“che Erbschaft repudiiren, und gleichwohl die Lehn, und Stammgüter, be-halten könne, ohne sich den väterlichen Creditoren responsable zu machen)"kein Lehr- sondern Jrr- und solcher Satz, welcher bei diesem höchsten ReichsGericht mit bestem Grund Rechtens schon zum öfteren, und besonders noch„jüngsthin in Causa Jngelheim contra Ceylsheim Mandati de solvendo ver-„werfen worden“. Concordat non minus praxis feudalis Cancellariaejuliac & montens. Siquidem hujus Director tit. de Reiner cum Dica-sterio in relatione de 20ma febr. 1756 in Causa de Klotz contra Kre-kenberg feudum kukum ad Cameram feudalem Wilhelmstein pertinensconcernente a serenissimo nostro postulata se ita exprimit: und weilen überdas notorium, daß die doctrina feudistarum tradentium, quod haeredessui non possint repudiare haereditatem allodialem retenta haereditate feu-dali, in hiesigen Landen recipiret seye rc.POSI-betrefend, Rosendahl in tract. de feud. Cap. 2. Conclus. 2. n. 38. & Cap. Conclus. 21.n. 5. nur ein einziges præjudicium, daß nemlich in Camera a. 1553 in causa Künig (forsanKniggen) contra von Hauß auf solche Art gesprochen worden, mit Nahmen anzuführen imStand ist, bei dem Gailio aber, wann er lib. 2. obs. 154 n. 4. schreibet: Ita in gravissimaCausa observatum memini &c. in margine der Rosendahl loc. cit. angeführet wird, Mynsin-gerus hingegen in locis §. præced. cit. allegatis sich weder auf praxin Cameralem beruset,noch auch ein einziges præjudicium anführet, die übrige Authores aber als Mauritius, Lau-terbachius, Lyncker; Horn; und Ludolff von ihrer eignen Erfahrung nichts beibringen, son-dern sich auf den Gallium, Mynsingerum, und Rosendahlium beziehen, einfolglich die so sehrgerühmte praxis Camerae imperialis bis jezo noch auf das einzige vom Rosendahl angeführtepræjudicium beruhet, &c.(c) Cir. tom. 1. obs. 251. est. quoque de Cramer Weylarische Nebenstunden 43. Th. 2. St. 6.
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Dissertatio Juris Feudalis Sistens Filium Beneficio Patris Et Quidem Titulo Universali In Feudum Succedentem
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26
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