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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
Entstehung
Seite
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56mündet zuerst in die Mudau, und dann mit derselben,nach dem Lauf von etwa einer Stunde, in den Main.Bei der kleinen Stadt Miltenberg, grade gegenüberdem auf dem rechten Ufer liegenden Kloster Engelburg.Oben auf dem St. Godhardshügel stehen die Ruineneines Frauenklosters. Diese Höhe gewährt eine reicheAussicht, rundum in fünf, sechs freundliche Thäler. Beider heiligen Quelle steht eine Wallfahrtskapelle. Und ¼Stunde abwärts die, um 780 gegründete, frühere Bene-diktiner=Abtei Amorbach, mit der gleichnamigen kleinenStadt. Wie in den ersten Jahrhunderten die Ordens-brüder von Werden an der Ruhr, und die von Corvey ander Weser, ebenso waren die von Amorbach, fleißige BotenChristi, unter den damals noch übrigen Heiden in Mittel-deutschland und in den Landen gegen Mitternacht.Auch die spätern Mönche von Amorbach haben sich umden Ackerbau, und besonders um den Wiesenbau verdientgemacht.Der heilige Born bei Fulda. Eine eingefaßteQuelle, in einem kleinen Thal, bei dem Dorfe Hora,mitternachtwärts am Fuß des Klosterberges.Auch:Brunnen des h. Bonifazius genannt; denn indiesem Brunnen, heißt es, hat er die ersten Christen derhiesigen Gegend getauft.Der Heiligenberg, ein mit Hochwald bewachsenerhoher Bergrücken, in der baierschen Pfalz. Derselbeträgt auch die Sage: Unsre heidnische Vorfahrenhatten auf seinen Höhen ein Heiligthum. Er ist dieWasserscheide zwischen der Speyer und der Lauter.An seinem Abhange morgenwärts, hat er den Speyer-quell, und an seinem Abhange abendwärts den Lau-terspring. Jetzt führt der längste Tunell der PfälzerBahn, unter dem heiligen Berge hindurch.