28stadt“, auf dem Mündungs=Dreieck der Lenne indie Ruhr. Dort unter dem grünen Wiesenteppich,heißt es, liegen aus einer Schlacht, fünfzehnhundertErschlagene, Freunde und Feinde, beisammen begraben.Wer weiß hier näher Bescheid: war das zur Witte-kings= oder zur Hermanns=Zeit?Nicht fern von Böhle, „am Bardey“ im Lennethal, ist eine Quelle, die heißt; „der Karlsbrunnen“.Und die Rede geht: Nach langen grimmigen Kämpfen,haben sie endlich an diesem Brunnen Freundschaft ge-trunken, und von da an treue Freundschaft gehalten:Herzog Witteking und König Karl.Am Belenhäuschen, ein einzeln Haus, im DorfeWenger an der Ruhr. Gerade am Ausgang vom„Offersiepen“, Opferthal, auf der Mündungsspitze,wo drei Bäche in einander fließen. Zwischen diesenWassern hat eine kleine Erhöhung den Namen: „amWiemufer“. Wiemen oder Widdum, das Weihthum.Wenger, Wingard, „vinia domine“, ist eine der ältestenchristlichen Gemeinden im Ruhrthal, unter Karl d. G. ge-gründet, und wurde nachmals auch die erste evangelischeGemeinde dieser Gegend.Bilstein, alte Burg, auf hohem, senkrechtem Felsen,mit dem kleinen Ort „die Freiheit Bilstein“, untenim Thal der Fey. Dieser Bilstein liegt jetzt imKreise Olpe. Früher war das Verhältniß umgekehrt,da gehörte Olpe in den Gerichtsbezirk der GrafschaftBilstein. Die „Fey“ kommt vom hohen „Krisemerherab und mündet bei Grevenbrück in die Lenne.
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Eine Wanderung durch die Vorzeit unseres Vaterlandes : nur als Handschrift für Freunde
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