30 Ueber die Ventilatinns-Appara te
steigen die Seitenarterien I bis X (mit circa 1 □ Fnss Quer-schnitt) herab, und theilen sich da in die Zweigarterieu,welche aufwärts in die darüber befindlichen Säle fuhren, sodass z. B. die Seitenarterie I Zweige nach den Sälen 9 und 19schickt, die Seitenarterie V nach den Sälen 8 und 18. —Jede Seitenarterie hat somit zwei Zweige, den einen nachdem Saal im ersten, den andern nach dem Saal im zweitenStockwerk. Die Säle mit höherer Nummer liegen stets imobern Stockwerke.
In der beiliegenden lithographirten Darstellung sind dieZweigarterien nach den 10 Seitenarterien, denen sie ent-stammen, gruppirt. Neben der römischen Ziffer der Seiten-arterien stehen die Nummern der beiden Säle, die jede ver-sorgt, welche zugleich als Nummern der Zweigarterien dienenkönnen. Jeder Seitenarterie sind 3 Linien mit der Bezeich-nung Plus, Null und Minus beigesetzt, um die Bewegungder Luft anzuzeigen, und diese Linien sind in 11 Abschnittea bis 1 getheilt, entsprechend den 11 vollständigen Beobach-tungen. Je nachdem die Bewegung in einer Zweigarterie+ , 0 oder — ist, wird ein Punkt auf die betreffende Liniegesetzt, und diese Punkte zuletzt unter sich verbunden. Umdie beiden aus je einer Seitenarterie aufsteigenden Zweigezu- unterscheiden, wurden die Punkte für den nach den Sälenim ersten Stocke führenden Zweig stets mit ganzen Linien,die Punkte für den Zweig des zweiten Stockes mit punk-tirten Linien verbunden.
Stellt man nun die Ergebnisse der Beobachtungen inden 20 Zweigarterien zusammen, wie viel Plus, Minus oderNull Bewegungen jederzeit beobachtet wurden, so hat man: