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mit einem Hirten um dessen Seele 12 . Bei Christopulo.sdagegen erseheint er als wilder, blutschiiirfender Tha-natos 13 , als Skelett aber sowenig bei den Neugriechen,wie bei den Alten. Diese grauenerweckende Gestalt ge-wann er, jedoch so viel bekannt nur im Abendlande, inFolge des Christentums, dessen Lehre, dass auchder natürliche Tod die Frucht und der Sold der Sündesei 14 , wie schon Lessing bemerkt, die Schrecken desTodes unendlich vermehren musste, wiewohl sich in derBibel durchaus keine Andeutungen von einem Gerippelinden 15 . David sah den Engel des Herrn {den Verderbet vstehen zwischen Himmel und Erde, und ein bloss Schwertin seiner Hand ausgereckt 16 ; Paulus bewaffnet den Todmit einem Stachel 17 und in der Offenbarung Johannisreitet er auf einem fahlen Pferde und die Hölle folgt ihmnach 18 . Wie Paul Warnefried erzählt, ging wahrend derPest in Born a. 682 der gute und der böse Engel, d. i.der Tod, sichtbar in der Stadt umher und wie viel malletzterer mit seinem Spiess an jede Hausthür klopfte, soviele Menschen aus selbigem Hause waren ihm verfallen 19 .In der nordischen Mythologie war die Gottheit desTodes, wie in der römischen, weiblichen Geschlechts alsHelja oder Hei, deren Name sich in der deutschenHölle erhielt, die aber an den im Kampfe gefallenen