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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
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z. Gemüse und andere Früchte für denWinterbedarf einzumachen, wie auchfertige Speisen für Reisende u. s. w.Jahre lang frisch zu erhalte«.

Grüne Bohnen einzumachen.

Man probirt hierzu eine gute Sorte aus, welche sich leichtin Wasser weich kocht; am besten eignen sich dazu die breitenSchwertbohnen. Diese reinigt man von den Seitenfäden, schnei-det sie, oder laßt sie auch ganz, legt sie mit Salz in Steintöpfefest zusammen, bedeckt sie mit einem leinenen Tnche, woraufman dann einen rein gewaschenen Feldstein legt, nnd laßt sie soim Keller stehen. Non Zeit zu Zeit jedoch muß man das Tuchabnehmen, die Bohnen von dem oben sich zeigenden Kahmereinigen, nnd sie dann wieder mit dem in Wasser ausgespültenTnche und dem Steine bedecken. Will man sie nnn gebrauchen,so stellt man ein großes Gefäß mit Wasser auf das Feuer,nimmt die Bohnen aus dem Steintopf heraus, wäscht sie mitwarmem Wasser ab, nnd kocht sie in dem kochenden Wasserweich. Ist dies geschehen, so wirft man sie in kaltes Wasser,welches man öfters wechseln mnß, damit sich das Salz völligherauszieht, läßt sie darauf auf einem Durchschlag trocken ab-laufen, schwitzt sie nun mit guter Butter auf dem Feuer lang-sam durch, bestäubt sie mit etwas Mehl, giebt einige Tassenguter Bouillon darauf, läßt sie damit etwas durchkochen, thntetwas fein hachirte Petersilie dazu, und schmeckt sie dann ge-hörig ab. Man kann sie auch, wie die frischen, -» I'LspaZnol«bereiten.

Kochbuch.