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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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Zucker und zwei Quart Wasser, und verfahre damit, wiefolgt:

Das Wasser gießt man kochend über den Zucker, auf wel-chen man den Citronensaft nicht zu sehr ausgepreßt hat, gießtalsdann den heiß gemachten Wein und endlich den ^rrao oderRum kalt dazu. Will man sich hierzu der Citrouenschale bedie-nen, so muß man diese sehr wenig ans dem Zucker abreiben, da-mit nichts von der weißen Schale mit abgerieben wird; auchübergießt man ein Loth Thee in einer Theekanne mit kochendemWasser, läßt ihn einige Minuten in einiger Entfernung vomFeuer ziehen, und gießt ihn dann durch ein Haarsieb zu demPunsch. Man bedient sich hierzu ferner des abgekochten Reis-wassers, indem man nämlich den Reis hierzu erst gut blanchirt,alsdann mit kaltem Wasser abwäscht, hierauf eine Viertelstundemit Wasser kocht, und dieses durch ein Haarsieb gießt.

Grog.

Man setzt kochendes Wasser mit Zucker und Rum nach Be-lieben zusammen.

Glühwein.

Guter kleckov wird mit etwas ganzem Zimmet, nach Belie-ben auch mit einigen ganzen Nelken und einem guten TheilZucker recht heiß gemacht.

Hierzu nimmt man jede beliebige Art Wein, z. B. Ungar,Burgunder, kleäoe, Franz- oder Rheinwein, rührt zu einerVouteille ein halbes Pfund gestoßenen Zuckers mit vier ganzenEiern und dem Gelben von sechs anderen in einem Topf, gießtalsdann den heiß gemachten Wein dazu, und schlägt dies aufKohlenfeuer so lange, bis es in die Höhe steigt, und die Eiernicht mehr roh schmecken. DieS iülisuäeau zum Trinken darfnicht so dick sein, als das, welches man zu Mehlspeisen giebt,und man präsentirt es, sobald es gehörig gar ist, in Tassen.

Eierpunsch.

Der warme Punsch wird auf dem Feuer wie das (üiauöesnmit sechs ganzen Eiern und dem Gelben von sechs anderen ge-schlagen.