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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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Der Baumkuchen.

Die oben angegebene Portngieser Kucheumasse wird ver-doppelt, das Weiße sämmtlicher Eier wird zu Schnee geschlagen,und so iinter die nach der angegebenen Art fertig bereitete Massegezogen. Zu diesem Spieß- oder Baumkuchen werden außerder Portugieser Kuchenmasse von den Eonditoren in der Regel„och verschiedene, dem IZiseuit ähnliche Massen, welche leichterund trockcn sind, bereitet, allein die gehörig croquanten Baum-kuchen, wie sie in der Baermannscheu Conditorei in Berlinam vorzüglichsten gebacken werden, behalten immer den Vorzug,Die hier folgenden, verschiedenen Massen können nach Verhält-niß der Größe des Kuchens entweder ganz oder zur Hälfte ein-gerührt werden,

Baumkuchenmasse Nr. 1

Mau nehme zwei Pfund frische Butter, zwei Pfund ge-stoßenen Znckcr, dreißig Eier und zwei Pfund feines Mehl.

Verfahren: Nachdem die Butter und der gestoßen? Zuckermit dem Gelben der dreißig Eier, wie bei der PortugieserKuchenmasse, gerührt worden sind, schüttet man das Mehl »achund nach dazu, und zieht zuletzt den vom Weißen der dreißigEier geschlagenen Schnee darnnter. Sobald die beiden erste»Aufgüsse beim Backe» des Baumkuchens fertig sind, wird d>sübrige Masse mit etwas Sahne verdünnt.

Baumkuchenmasse Nr. 2.

Man lasse von der obigen Masse ein halbes Pfund Znckerweg, nehme anstatt des Weizenmehls Kraftmehl, und thue z»dieser Masse etwas auf Zucker abgeriebene Citronenschale, sowiesein gestoßenen nnd durchgesiebten Zimmet dazu.

Baumkuchenmasse Nr 3.

Man nehme vier nnd zwanzig Eier, ein Pfund Butter,anderthalb Pfund feines Mehl, fünf achtel Quart fette Sahne,nnd ein halbes Pfund gestoßenen Zucker, und verfahre damit,wie folgt:

Nachdem man das Gelbe der Eier mit dem fein gestoßene»Zucker auf ganz gelindem Kohlenfeuer warm geschlagen hat, thutman die geklärte Butter dazu, schlägt die Masse nun wiederumso lange, bis sie kalt und jchäumig wie beim Liseuit ist, thut