as Denkmal für Peter von Cornelius, welches seit dem24. Juni 1879 auf einem der schönsten Punkte Düsseldorfsder Aufgabe dient, an den grossen Künstler, den Sohn dieserStadt, und an seine Verdienste um die deutsche Kunst, in denen die-jenigen mit einbegriffen sind, die er sich insbesondere um die Düssel-dorfer Kunstschule durch seine vierjährige Leitung derselben erworbenhat, zu erinnern, ist die Frucht zehnjähriger Bestrebungen des Cornelius-Vereins zu Düsseldorf.
Der Gedanke, dem am 6. März 1867 in Berlin dahingeschiedenenMeister in seiner Vaterstadt, die zugleich die Stätte seiner ersten bahn-brechenden und richtunggebenden Wirksamkeit ist, ein Standbild zuerrichten, trat bereits zwei Jahre später mit nachhaltiger Kraft inDüsseldorf hervor.
Der Ruhm, diesen Gedanken zuerst gefasst, weitere Kreise für ihngewonnen und die ersten Schritte zu seiner Verwirklichung unternommenzu haben, gebührt dem damaligen Präsidenten der Königlichen Regierungzu Düsseldorf, jetzigen Ober-Präsidenten der Provinz Westfalen, SeinerExcellenz Herrn von Kühlwetter.
Dem Kreise von Männern, die durch ihn für seine Idee erwärmtworden, in welchem nun zuerst die Ausführung derselben erörtert wurde,leuchtete es ein, dass die bedeutenden Mittel, welche die. Grösse desbeabsichtigten Unternehmens erheischte, am besten durch die auf eineReihe von Jahren in Aussicht genommene Thätigkeit eines zu gründendenVereins zu beschaffen sein würden. Als der günstigste Zeitpunkt aber,einen solchen Verein ins Leben zu rufen, musste der bevorstehendef!4. Juni 1869 erscheinen.
An diesem Tage feierte die Königliche Kunst-Akademie zu Düssel-dorf, die sich im Jahre 1819 auf König Friedrich Wilhelm's III. Geheissgewissennassen aus den Ruinen der alten Kurfürstlichen, durch diepolitischen Umwälzungen der ersten anderthalb Jahrzehnte dieses Jahr-hunderts zu Grunde gegangenen Akademie Düsseldorfs zu neuem,glänzenderem Leben erhoben hatte und deren Director Cornelius imJahre 1821 geworden war, ihr fünfzigjähriges Bestehen, und da voraus-zusehen war, dass diesem Feste die lebhafteste Theilnahme von Nah