XVI.Die Dornenkrone. Der Oelberg.Die Himmelfahrtskirche.en 26. März, Charsamstag. Um 8 UhrMorgens wohnten wir der Feierlichkeitund dem hohen Amt, welches der Patriarcham h. Grabe hielt, bei. Die Ceremoniensind dieselben, wie bei uns in Deutschland.„Nach dem Sabbathe aber — als der Mor-gen am ersten Tage der Woche anbrachkam Maria Magdalena und die andere Maria, das GrabNach beendigter Feierlichkeit besorgten wirzu besehen.einige Einkäufe und besuchten das Kloster „Ecce homo“wieder, um den guten „Töchtern Sions“ für die unsgütigst gesandten und geschenkten Dornenkronen unsernDank auszusprechen. Die Dornenkronen sind von den-selben Dornen geflochten, womit der Herr gekrönt wor-den ist und hatten am Grünendonnerstag auf dem „Ecce-homo=Bogen“ zum Segen gelegen. Bei dieser Gelegen-heit wurden wir unter das Klostergebäude geführt, wohl40—50 Fuß tief. Wir fanden hier noch Mauerrestevon dem alten zerstörten Jerusalem. Auch hatten dieSchwestern in dieser Tiefe noch einen Brunnen mit trink-
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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