XXIXAn den Leser.Wenn Du, lieber Leser, dieses Büchlein in dieHand bekommst, so bitte ich Dich, an den Inhalt nichtden Maßstab wissenschaftlicher Kritik anlegen zu wollen,da es nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt war. Nimmes vielmehr hin als einen Kranz von Blättern undBlumen, den ich nebst der wundervollen Rose von Jerichoim h. Lande geflochten und in die Heimath mitgebrachthabe.Wenn Du aber, lieber Leser, dem Faden diesesBüchlein folgend, mit mir am lieblichen See von Gene-sareth wandeln, oder den Garten von Gethsemane besuchenwillst, wenn Du auf dem Oelberg mit mir zu ruhenwünschest, um die h. Stadt zu sehen, oder lieber aufSion weilen möchtest, um Dein gutes Herz lobpreisendund dankend zu Dem zu erheben, welcher der Anfangund die Vollendung unseres h. Glaubens ist, so zollstDu mir den höchsten und schönsten Lohn für meine ge-ringe Arbeit.Friedrichstadt=Düsseldorf im Herbst 1869.Der Verfaſſer.
Druckschrift
Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Seite
XXIX
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