Druckschrift 
Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
XXII
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XXIIDiedesfeld, den 15. November 1872.Hochverehrter Herr!Verehrungswürdiger Ritter des heil. Grabes!Geliebter Mitpilger!elche Ueberraschung! Welche süße Rückerinne-rung an's hl. Land! Und dies gerade jetzt beiden grausamen Bitterkeiten, welche unsere Zeit,unser deutsches Reich, unserm am Oelberg leidenden,und auf Golgatha sterbenden Erlöser in Seine Kirchean dem sichtbaren Oberhaupte, an dem Episkopate undPriesterthum Kelch um Kelch bietet! O wie danket Ihmmein Herz, daß Sie noch meiner gedenken! . . .Zweimal war ich seither an den Pforten der Ewigkeitgestanden gleich nach meiner Rückkunft in Folge der beimir weder hin noch zurück ausgebrochenen Seekrankheit,die ein fast tödtliches Fieber nach sich zog und im Jahre1865 an einer Halskrankheit.Ich kann mich erinnern, daß bei der deutschen Ka-rawanebei dem gemeinschaftlichen Feste in Beit Djalla beiBethlehem beim Patriarchen ein Ritter des heiligenGrabes war. 2c. 2c.