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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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55nicht erfahren hat, kann wissen, kann nur ahnen, wasdas heißt: über alles zu lieben und zu verehren, wasnun todt ist, nun auf immer unserem Anschauen,unserem Wohlthun, unserem heißen, verzehrenden Dank ent-zogen; der Zustand, worin diese schreckliche Trennung michversetzte, hat keinen Namen. Ich hätte nie gedacht, daßman auf dieser armen Erde so traurig werden könnte“ 2c.Mit seinen beiden noch im Hause befindlichenKindern, dem 9jährigen Max und der 7jährigenKlara, fühlte Jacobi sich nun sehr vereinsamt. Derälteste Sohn Fritz war bei seinem Oheim Clermontin Aachen, der zweite, Georg, in Münster. Nur diesorgfältige Pflege feiner Schwestern Charlotte undHelene konnte ihn wieder aufrichten. Beide hattensich ganz dem Bruder gewidmet und haben treu beiihm ausgehalten bis zu seinem Tode.Von seinen Freunden erhielt Jacobi zahlreicheBeileidsbezeugungen, von denen ich nur den kurzen:Brief Herder's vom 4. März 1784 erwähnen will,in welchem es heißt: „Ich bin zu Ihrem Schmerz stumm,wie Sie, und fühle ganz Ihre Wunde, da ich IhreAbgeschiedene zwar nicht der Person nach, aber durchNachrichten so kenne, als ob ihr Bild vor mir stände.Aber fassen Sie sich, seien Sie Mann, Philosoph undChrist, das letzte tröstet am meisten. Wir gehen hierverkleidet umher; bei der Entkleidung werden wir erst,was wir sein sollen und sein werden. Aller göttlicheTrost mit Ihnen, und Balsam in ihr Innerstes“.