Stark zwei Jahre später, den 25. Januar 1743,wurde ein zweiter Sohn geboren, Friedrich Heinrich,welcher, wie wir sehen werden, später eine so hervor-ragende Stelle in der Wissenschaft und Literatur einge-nommen hat. (Das Geburtshaus wurde im März 1869mit einer Marmortafel bezeichnet, in Gegenwart einesEnkels und eines Urenkels des Gefeierten.)Im Jahre 1745 wurde eine Tochter geboren,Johanna Maria Catharina, welche 1763 denKaufmann Winkelmann in Hannover heirathete unddie Stamm=Mutter der sehr verbreiteten Familie Winkel-mann wurde.Den 19. September 1746, vier Tage nach derGeburt einer todten Tochter, starb Jacobi's Gattin, undließ den Vater mit drei Kindern, von denen das ältestekaum sechs Jahre zählte, in tiefer Betrübniß zurück.Johann Conrad Jacobi, der in behaglichemWohlstande lebte, kaufte als Wittwer im Jahre 1747ein bedeutendes Grundstück in Pempelfort, um sich dorteinen Garten anzulegen, denn der Besitz eines Gartensvor den Thoren der damals noch von Festungswerkeneng eingeschlossenen Stadt, war für die Wohlhabendenunter der Bürgerschaft ein fast unentbehrliches Bedürfniß.Wahrscheinlich acquirirte er dieses Grundstück von derLandes=Regierung, wenigstens zeigt die Lage darauf hinzwischen dem „alten Jägerhofe“ (dessen Stellewir in dem jetzigen Paffrath'schen Hause an der Düsselzu suchen haben) und dem im Bau begriffenen
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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