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Die Fahnenburg und ihre Bildergallerie : unter Rückblick auf die Geschichte ihrer Umgebung
Entstehung
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146. "Wilhelm van Nieulant, schrieb sich auch Nieuwelandt, geb.zu Antwerpen 1584, f zu Amsterdam 1635.

Thor und Seitenansicht einer Niederländischen Stadt am Wasser,mit vielen Figuren. Im Vorgrunde ein Lastträger, den ein Hundanbellt, und ein Mann mit 2 Mauleseln, h. 39 c., b. 42 c., H.

147. Philipp Wouverman, geb. 1620 zu Harlem, f 16R8.

EineLagerscene. In der Mitte ein gesattelter Schimmel voreiner Krippe mit Heu, neben der ein Hund und eine Karte liegtund ein rauchender Reiter steht. Daran schliosst sieh rechts einReiter zu Pferd, einen Bierkrug in der Linken , umgeben vonzwei Weibern und zwei Männern, von denen einer eine Trompetein der Linken hat. Diese Gruppe befindet sich vor zwei Zelten,von denen das erste einen Bierkrug als Schild führt. Links imMittelgrund ebenfalls vor einem Zelte, ein tanzendes Paar, denenein Tambour und ein Flötist Musik machen, und drei an derErde liegende Reiter zuschon. In der Ferne eine Festung, h. 48C, b. 57 c. L. Dieses Bild ist von Justus Danckarts in Amster-dam, h. 33 c, b. 38 c., gestochen mit der Unterschrift: PhilipsWouwerman Pinxit. Johannes de Visscher fecit. Justus DanckertsExcudit.

148. Bartholomeus van Bässen, lebte 1610—30 in Antwerpen.

In einem, marmorgetäfelton Saale tanzen zwei Hofnarren, rechtsspielt ein Flötist, zwei Frauen sehen zu, zwei Männer spielenSchach. Zur Seite zwei Windspiele. Gegenüber ein Kamin miteinem Oelbilde. Die Figuren sind von Franz Francken demJüngeren, h. 76 c, b. 86 c. H.

149. Bonaventura Peters, geb. zu Antwerpen 1614, f daselbst 1652.

Hohe See mit mehreren Schiffen. Auf einem schwimmendenBalken unten, mitten im Bilde, das nachfolgende Monogrammmit clor Jahreszahl. Oval, h. 38 c, b. 48 c. H.

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150. Peter von Bloemen genannt Standaert, 1699 Director derAcademie zu Antwerpen.

Zwei braune Pferde und ein Schimmel, erstere mit Reitern besetzt,halten am Eingang einer Ortschaft, wo eine Frau ihnen Getränkvorabreicht. Links ein Betteljunge, rechts Ziegen und Schafe.h. 59 c, b. 48 c. L.

151. Johann Arnold, aus Ulm 1660—65.

Der Herbst. Jenseits eines Flusses, am Fusse eines Gebirgs-zuges, ein prachtvolles Schloss. Ln Vordergrund der Sclilossherrmit seinen Damen, Kindern und Domestiken, letztere mit Früchtenbeladen. Auf einem Steine im Vorgruud der Name des Künstlers :Jon Arnold. Fecit. h. 71 c, b. 99 c L.

In einem Pendant zu diesem Gemälde, welchesden Sommer darstellt, hat sich der Künstler durchnebenstehendes Monogramm bezeichnet, während erauf die Darstellung des Winters und Frühjahrswieder den vollen Namen gesetzt hat.

152. Chinesischer Meister.

Eine chinesische Stadt an einem durch Schiffe belobtenFlusse, h. 56 c, b. 86 c. L.

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