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Die Fahnenburg und ihre Bildergallerie : unter Rückblick auf die Geschichte ihrer Umgebung
Entstehung
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83. Ludwig Knaus, geb. 1829 zu Wiesbaden, 184G-55 in Düsseldorf,dann mehrere Jahre in Paris, seit 1868 ansässig in Düsseldorf.

Ein schwäbisches Bauernm ädchon. Studi e mit demNamen des Künstlers und der Jahrszahl 7. Juli 1849. h. 32 c,b. 24 c. L.

84. Andreas Müller, geb. 1811 zu Cassel, seit 1834 zu Düsseldorf.

Der Knabe im Erdbeerenschlag. Aquarellzeichnung zudem gleichnamigen, beigeschriebenen Gedichte von Hebel, h.

24 c, b. 10 c. Mit dem Monogramm: AA) 1843.

/n.

IV. Landschaften-Saal.

Nord-Wand.

85. Theodor van Thulden, Schüler Rubens, geb. zu Herzogeiibuseh1607, 1638 Galleriedireetor zu Antwerpen, f 1686 zu Herzogenbusch.

Drei badende Nymphen von zwei Faunen überrascht, h.84 c, b. 120 c.

86. Theodor van Deelen, geb. 1607 zu Alkmaar, lebte 1670 alsBürgermeister zu Arnemniden.

Rechts ein Pallast in farbigem Marmor, vor ihm eineFernsicht in den Park, als Staffage ein Türke mit seiner Frau,ein Hund, verschiedene Gefässe, ein gepanzerter Gartenwächter,ein Knabe, der Castanien brät u. s. w. h. 68 c, b. 79 c. L.

87. Peter Tempesta (Molyn), geb. zu Harlem, f 1701.

In einer öden Gegend die Ruinen einer Burg mit fünfeckigerWarte, hinter der sich eine Kette von Hügeln in weiter Fernehinzieht. Auf einem Hügel links im Vorgrund das Monogramm:

h. 55 c, b. 79 c. H.

^•£.

88. Peter Capelli, geb. zu Neapel, f 1734.

Ruinen eines grossartigen römischen Pallastes miteinem Seitenblicke auf einen, von Bergen und Häusern begrenztenFluss. Als Staffage allegorische Figuren, unter anderen zweiAmoretten, welche sich duelliren. Ausserordentliche Ausführung,beispielsweise die Basreliefs. Rechts, auf einem Stein im Vor-srunde der Name des Malers: r , . h. 76 c., b.

65 c. L. Ö.CApEl.

89. Caspar Scheuren (siehe Nr. 82).

In flacher Gegend ein zugefrorner See mit zwei Zelten undmehreren Personen, darunter Schlittschuhläufer, frierende Kinder,Schlittenfahret- u. s. w. Am Ufer, dass sich bis zur weitestenFerne längs des See's hinzieht, blickt ein Kirchthurm hinterentlaubten Bäumen hervor. Rechts drei Männer im mittelalter-lichen Costüme, ihnen zur Seite das Monogramm: C. Seh. 1839.h. 55 c, b. 81 c. L.

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