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Die Fahnenburg und ihre Bildergallerie : unter Rückblick auf die Geschichte ihrer Umgebung
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Die obersten derselben spürte man in dem Brunnen erst mit demWasser (bei f.) Aehnliche Ablagerungen soll man bei Liedbergauf gewisse Tiefen finden.

Hiernach hat also in dortiger Gegend dreimal das Meer ge-standen, und in jeder Raseuerzschichte eine Urkunde von drei, nachund nach untergegangenen Tbierwelten hinterlassen. Nach demUntergang der dritten, hat der Rhein die Gegend durchbrausstund jene fünffüssige Kiesschichte abgelagert, welche in obigemBrunnen vorgefunden wurde. Nach und nach hat der Fluss, sowie sich seine Mündung mehr verstopfte, in der hier in Redestehenden Gegend einen ruhigen Fall bekommen und daher nurnoch groben Sand, wie er in jenem Brunnen gefunden wurde,mit sich geführt, bis endlich die Verstopfung so stark gewordenwar, dass der Fall fast ganz gehemmt erschien, und sich grosseSeen bildeten, in denen das Wasser jene Lett- und Mergel schichtenniedersinken liess, welche als die obersten in dem Brunnen vorge-funden sind. Dieser Periode folgte eine solche, wo die Verstopfungder Mündung aufhörte und der Fluss neuerdings brausend einherstürmen konnte. Als sie eintrat, war die Gegend überall bis zurHöhe a. und g. angehöht, und bis zu dieser Höhe konnte derFluss nun seine Kiesgerölle ausbreiten. Wie aber sein Fall nachund nach stärker wurde, schob er nicht nur die Kieslager, sondernauch die Mergel-, Lett- und andere Schichten weg und senktesich nach und nach in sein Bett, wie wir es jetzt bei 1. finden.Aus dieser Periode siud die Auhöhen a. c. g. und die Kieslagerauf deren Spitzen zurückgeblieben. Das Wasser hatte hier nichtdie gehörige Kraft, alles abzuführen.

Das Alter der Ansiedelung in Roland ist nach den bishervorliegenden Nachrichten schwer zu bestimmen. Der Name bezeugt,dass es eine Rottung ist und der riesige Brunnen im Haupthofe,104 Fuss tief, G Fuss weit und 50 Fuss unter der Oberflächemit einem nach Osten laufenden, mannshohen, gemauerten Gangeversehen, dessen Ende bis dahin noch nicht ermittelt ist, bekundetmit Rücksicht auf die Zeiten, einen Erbauer, der über bedeutendeMittel zu verfügen hatte, was beziehungsweise sogar auf römischeCultur zurückweist. Urkundliche Nachrichten finden sich erst im14. Jahrhundert. Damals wurde Roland von einem Zweige derHerrn von Haus (eine Burg bei Ratingen) bewohnt, welche einenQuerbalken mit drei rechtsschräg darüber gelegten Sparren imWappen führten. Dieser Zweig hatte seinen ursprünglichen Namenfallen lassen und sich nach der Burg Roland benannt. Einer

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