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Die Fahnenburg und ihre Bildergallerie : unter Rückblick auf die Geschichte ihrer Umgebung
Entstehung
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Herzogs Adolph von Jülich C. B., verkaufte sie aher 1483 alskinderlose Wittwe in Uebereiustinunung mit ihrem Bruder Jünxgenden Kreutzbrüdern zu Düsseldorf, denen auch Reinart von Ham-merstein und seine Frau Metza (Jünxgen?) ihr ein Viertel über-trugen. Da der Hof von Einer (Eller) zu Lehn ging, so musstendie Verkäufer vor .Johann von Monheim, Burggraf und zweienHofleuten von Eller, welche dazu von Coen v. Eynenberg, Herrnzu Landscron, Dreyborn und Eller ernannt worden waren, denAusgang thun, während auch Wilhelm im Offerhaus, Richter desVroenhofts zu Rade, den Brief mit besiegelte.

Der zweite Hof vererbte nach dem Tode Jodanns von Einerund seiner Frau Hildegard auf deren Kinder: 1. Johan, dessenFrau Lysa hiess, und 2. Lysa, verheirathet an Lambert vonNettelhorst. Die beiden Letzteren, denen der Hof zufiel, ver-kauften denselben 1439 an Godert v. Brochausen und dessenFrau Sophia und diese wieder 1440 an Marg. von Duyn, Rhein-gräfin und Stiftsdame zu Gerresheim. Diese vermachte 14 227. April das Erworbene ihrer Nichte, Aleid von Dauu, ebenfallsStiftsdame zu G., welche es 1482 14. März an die Kreutzbriiderzu Düsseldorf legirte, mit der "Verpflichtung: jährlich für ihrSeelenheil eine Messe zu lesen und ihrer Zofe (pedisequa) jährlichlebenslang ein Schwein und einen Wagen Knüppelholz zu liefern.Die Kreutzbriider legten beide Höfe zusammen und verpachtetensie. Die jährliche Pacht betrug 1790: 145 Rthlr. a 80 albus,1 Kalb, 12 Hühner, 1 Eierkäse, 1 Butterkluten, 100 Pfd. trockenenSchinken, 25 Pfd. Butter, 1000 Pfd. Steinkohlen, 1 Waag Stroh,1 Sack Rüben, 1 Sack Mooren, 100 Bohnenstangen, 1 Ducatenzum Neujahr dem Prior. Ausserdem musste Pachter eine, aufden Hof lastende Rente von 5 Summer Roggen, 2 Hühnern, 24Pfd. Licht dem Stifte Gerresheim zahlen, das auf dem Hofejährlich fällige Holz in das Kreuzbrüder Kloster zu Düsseldorffahren, jährlich 2 Eichen pflanzen und beim Pachtabschlusse einfür alle Mal jedem Canonicus 2 Rthlr., 2 Anker Wein und 2Kalbsbraten liefern. Im J. 1802 wurden, an Stelle der 145 Rthlr.,jährlich 2 Malter Weizen, 1(3 Malter Roggeu, 7 Malter Gerste,10 Malter Hafer und 1 jz Malter Erbsen ausbedungen. Der Hofhatte damals au cölnischem Maasse: 35 3 /i Morgen Wald, welchernicht verpachtet war, s /4 Morgen Haus und Hof, 2 1 k MorgenBaumgarten, 5 /s Morgen Gemüsegarten, 105^4 Morgen Acker-land, in Summa 108 7 /s Morgen oder circa 135 MagdeburgerMorgen Pachtland.