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Die Fahnenburg und ihre Bildergallerie : unter Rückblick auf die Geschichte ihrer Umgebung
Entstehung
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Orsoy 2 p\, Walacken (bei Ossenberg) 3 p'., Wisele (3 p\, Wezelo5 p'., Summa 54 fi. 7 denare.

X. Eppinghoveii, an beiden Ufern der Erft, hatte untersich 9 Ansiedelungen: Hertwig, Wolbero und Gerhard zu Bbdissen-dorp (Epsendorf), Reinbern und Gerard zu Wilre, Herman boszu Witert, N. zu Weddinchouen, Gerlach und Giselbert de nionte.Jeder von ihnen musste zum Andreasfest 2 §. für Schweine undebensoviel in zwei Terminen (4 Tage nach Gertrud und Joh.Bapt.) zahlen, dabei in der Woche nach Pfingsten 6^2 SummerMalz liefern, wogegen jährlich Einer von ihnen der Reihe nach1 Summer zurückerhielt; endlich jährlich zwei Malter Früchtevon Eppinghoven nach Gerresheim für 3 denare und 1 obolusFuhrlohn, Futter für die Pferde und Ersatz des Fährgeldes fahren.Zu Eppinghoven gehörten 2 Mühlen, eine zu Hensuorde, die anderezu Eppinghoven. Die erste zahlte Joh. Bapt. 6 und Christi Ge-burt 8 ff. , die andere auf Remigius und Joh. Bapt. jedesmal1 Mark und lieferte für Hypolitusfest 12 denare zur Anschaffungvon Meth, einen Hammel und 1 Schwein. Endlich hatte Epping-hoven Zinsleute zu Ginbrechtiughusen, Nivenhehn, Neuenhaus,Dam, Glen, Bodeke ,llamm ,Elverich, Cassel, Asmondeslo,• Niel,Waneheim, catheim (Ratheini), Volcrath, Holtheim etc., welchezusammen jährlihh 87 Schillinge 2 Denare zahlten.

XII. Keldenich war ein einzelner Hof, den die Abtei 1343in Pacht gab.

Ausser den vorgedachten Gütern besass die Abtei noch vieleandere, die zu der ursprünglichen Herrlichkeit gehörten und zwarsolche die, wie die Äbtissin Guda in ihrem Heberegister sagt, denverschiedenen Würden bleibend zugewiesen, von der Äbtissin,Dechantin, Schatzmeisterin und dem Pfarrer selbständig verwaltetwurden und solche, deren Verwaltungsweise nicht ganz klar ist.Zu letzteren gehört die, mit einer Landesherrlichkeit nothwendigverbundene Mahl- und Braugerechtigkeit. Es steht fest, dass dasStift mindestens 7 Mühlen besass. Fix-, Dammer, Eckamper,Stinder, Erkrather, Schwarzbacher, Mintarder Mühle, rücksichtlichihrer Verwaltung aber ergiebt sich nur, dass erstere Stiftslehn war,die zweite 1443 an Auf v. Wittlar verpachtet wurde und diedritte zur Pfründe der Dechantin gehörte. Gross waren die Ge-rechtsamen in den Gemeinde-Marken, namentlich in der Bilker,Loipeuder und Lintorfer, worüber jedoch die Rechnungen ver-schwunden sind und enorm die Einkünfte aus den Zehnten, derenErhebungsart eine Rechnung überflüssig gemacht zu haben scheint,