die Geschickte zurückreicht, die äusserste westliche Spitze desbergischen Amts Mettmann, welches hier tm das Amt Düsseldorfund längst der Hornberger Strasse an das Amt Augermundgrenzte.
Noch bis in die allerneueste Zeit glaubte das Volk, mit demdüsteren mittelalterlichen Aberglauben aufgezogen und fortgenährt,die Umgegend des Grafenbergs sei behext und verflucht. Nochvor 25 Jahren wagte nur selten ein Mensch Nachts den Wegzwischen ihm und Klemmkotten zu betreten und noch im Jahre1856 fand ich im Bruch 12 Uhr Nachts eine Masse Menschen,welche mit Schrecken nach der Fahneiiburg sahen und, als ichvon Düsseldorf her zu ihnen gelangte, mir klagend zeigten, dassdort der lebendige Teufel bei dem höllischen Feuer sein Unwesentreibe. Es war mein Maurer, der Nachts den Kalk zu löschenbegann und sich dabei eine riesige Zipfelmütze aufgesetzt hatte.Aehnlich hielt bis dahin das Volk die Verfluchung des Grafenbergsfür die Ursache der vielen Selbstmorde, welche in seiner Umgebungstattgefunden haben und von denen einige hier erzählt werdenmögen.
Tm Jahre 1817 endete daselbst Graf Carl von Schliefen.Er war preussischer Offizier, Adjndant, und ein Mann von exem-plarischem Leben, aber zu grossem Ehrgeize. Als im Jahre 1817der König in Düsseldorf Herrschau hielt, hatte Schliefen ver-schiedene Anordnungen zu treffen, von denen das Gelingen derTruppen - Bewegungen abhing. Eine Bewegung misslang ohnesein Versclmldeu. Der Befehlshaber, General Plock machte ihmVorwürfe angesichts des Königs, und diese kränkten ihn so sehr,dass er sofort zum Grafenberg ritt und sich in der Schluchtzwischen demselben und der Fahnenburg erschoss. Die Stelle be-zeichnet ein Denkstein, den ihm seine Cameraden setzten, daraufstand: Die Ehre höher achtend als das Leben, endete hier Gral'Carl Wilhelm Heinrich Ludwig Ernst Graf v. Schliefen (geb. 18.Mai 1794 zu Berlin) am 17. October 1817 durch eine Kugelsein Leben. Sein Tod war sein erstes und letztes Verbrechen.Keiner weiss wie und wo er enden wird. x )
Auf dem Kirchhofe von Gerresheim, wo er begraben liegt,hat man ihm folgenden Denkstein gesetzt:
2 ) Der Stein ist jetzt verschwunden, zerstörungsüchtige Buben, derenes jetzt, ein Vorwurf für Religionslehrer, hierorts so viele gibt, haben ihnso lange mit Steinen beworfen, bis er völlig vernichtet war.