XLVIII
vöaos ylvsrai, neu Sicc ra ojj.oia ir^6s(p£^6jjLSVa kxvoasvvruv vyiaivovrai — Sia rb suksiv bustosvavETcci. — So haben auchnachgängigeAerz-te (aufser dem, was Thomas EraH'tu in sei-nen Disputationen nur so als scholastischeThesis hinwirft) die Wahrheit der homöo-pathischen Heilart gefühlt. So sieht z. B.Boulduc ein (Mem. de Pac. roy. 17x0.), dafs diepurgirende Eigenschaft der Rhabarber dieUrsache ihrer Durchfall stillenden Kraft sei;■— Detharding erräth (Eph. N. C. Cent. 10. obs. 76),dafs der Sensblätteraufgufs Kolik bei Er-wachsenen stille, vermöge seiner analogen,Kolik erregenden Wirkung bei Gesunden 1—;und wenn Bertholon (Med. Elektr. II. S. i5, vergl.mit S.282.) gesteht, dafs die Elektiisität den-selben (höchst ähnlichen) Schmerz, den sieselbst errege, in Krankheiten abstumpfe undvernichte — und Thonry (memoire la ä l'acad.de Caen), dafs die positive Elektrisität an sichzwar den Puls beschleunige, aber wenn erkrankhaft schon zu schnell sei, denselbenlangsamer mache — so scheinen beide diehomöopathische Kausalverbindung dieserErscheinungen mit Ueberzeugung anzuer-kennen.
So nahe war man zuweilen der Wahr-heit!