XXXVII
Der durch seine ungeheure Kraft, dasBefinden des Menschen zu verändern, manweifs nicht, ob in verwegnen Händen mehrfürchterlich, .als in der Hand des Weiseneher verehrungswürdig zu nennende Ar-senik würde im Gesichtskrebse nachGui von Chanliac , nach Theodoric , nach V&-lescus von Taranta, nach Fallopius , nach. Pe-net, nach Rünnov, (Cosme') und mehrernNeuern nicht so grofse Heilungen habenvollbringen können, wenn dieses Metall-oxyd nicht die homöopathische Kraft be-säfse, schon vor sich sehr schmerzhaftte, sehr schwer heilbare Knoten (nachAmatns dem Portugiesen) und tief eindrin-gende, bösartige Geschwüre (nach Heim"reich und Knape) zu erzeugen. — Die Alten■würden das, Arsenik enthaltende, soge-nannte magnetische Pflaster des Angeiu Sc-/a bei Pest beulen und Karbunkeln nichtso einstimmig wohlthätig haben finden kön-nen , wenn der Arsenik nicht vor sich (wie.Degner und Knape bezeugen) die Neigungbesäfse, schnell in Brand über gehendeEntzündungsgeschwülste hervorzubrin-gen. ■— Der Arsenik bringt, nach den