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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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von beyden teyllen ambegert hin vnnd ab sin, wann ein teyll dem andern sollichs in sinem glitten vertruwenvnnd heyin gesetzt hatt. Zum Nünden, So sollenn vimser beyder teylle vnd vnnser Pundtguosseu inbeyder teyllen lanndeil, herrschafftenn vnd kreisenn j gesessen, koufflüt, bottenn, diener, billger, vnnderthailVnnd verwanndtenn, in was wirdenn, Statz vnnd wäsens die sind, mitt Jrenn libenn, güttern, kouffman-!chafften, in allenn vnnsernil lanndenn vnd gebiettenn allenthalbenn, wo das ist, fry vnnd sicher zu vnndvon einandernn gan, Händlerin vnd wandlenn vnd Jr ^ gewärb vnnd geschafft übenn vnd bruchenn an eynichebeleydigung vmrd schwach, ouch on eyniche numerung der zöllenn vnnd ander beladnissenn anders dann vonMerhar Sitt vnnd bruchlich gewäsenn ist. Zu in z e cheii d en, besunder guttwilligkeyt, so wir vil-öenaiiter küiig zu den obgemel- ^ temr herrenn den Eydtgnossen tragenn, Söllenn vnnd wellenn wir Inen,dämlich den dryzechen Ortten» vnd jedein Ortt besunders, dorzu ouch der laniidtschafft Wallis zwey thusenntsvaiicken frylich gebenil vnnd järlichcnn in der Statt Lyon vßrichtenn vff unser lieben frowen tag der liecht-vleß nächstkünfftig ^ aiizufachenn vnd dannethin vff sollichen tag wärenn vird anttwurtten in vnsernn eygenen^stenn. Aber antreffendt die Pünd in Churwalenn, die wellenn wir halltenn in aller maß, alls si van^iger gedächtniiß dem aller cristanlichostenii letsteiiir künig Ludwigenii dein Zwölfftenn gehaltenn siirdworden, j Item vnd zu demselbenn Sagen wir zu den gemeldten dryzechenn Ortten der Eydtgnosschafft zu^renn vird gutem geuallen ober die obgenannt Summ noch zwey thusennt franckenn järlichenn zu betzallenn,'vw ff die vnder Ire zugewaiidten, als hernach stat, geteylt habenn. Nämlich Herren Apt zu Sannt jwallen, sinen gotzhuslüten vnd der Graffschafft Toggenbrirg Sechs hundert franckenn, gebürt sich jedem teyll^Hundert franckenii, der Statt Sannt Gallen uyerhundert francken, der Statt Mülhusen vyer hundertLancken, den vnderthanen der Graffschafft Gryers Sechshuiidert francken, j Nämlich denen voii Sanenn mittlaiiipt deiien ob der Bottken hinnff vyerhlnidert francken vnd dann denen der Statt Gryers Jinbeslossen^e die, so nid der Bottken gesessenn sind, mittsampt denen, so viider der herrschafft Corbcrs vnd Jremwchcmg gehörennd, die zweyhundert francken. Zum ^ Einlifften Söllen denen von Bellentz, Louwertz^'nd Lucaris vnd denenn in Meyntall vnd allenn denenn, so zu Inen gehörennd, vorbehallten sin vnndbestatet werden» alle Jr Priuilegien vnd Snnder fryheitteii, So Sie von Zöllen, Saltzkouff, Gabellei: vnd«nder sachenn wegen bishar von einem hertzo- j gen voii Meyland vnd in demselben hertzogthumb gehegt^obenn, allso das sie hinfür gentzlich daby söllen belibenn. Zum Zwölfften von wegen der Slössern^owertz vnd Lucaris, such des Meyntalls init aller zugehörd, ist beredt, das wir vorgenempter küng vnsernÜUtten frlnidenn, den j Eydtgnossenii die mal nachgelassen» habenn, das Si sich in Jarsfrist erlütern mögenn,Sj dieselbenn Slösser vnd laniid behalltenn oder die driimal huiidert thusennt krönen, wie vormals dauoniwredt ist, dafür nemen wellenii. Wo si dann das Gellt an die Hand nemenn wurden», so soll nit allein^rstan- j denn werdenn Louwertz, Lucaris vnnd das Meyntall, Sünders ouch das Veltlin, Cläfenn vnnd^»dex platz vnnd laniid. So zu dem hertzogthumb Meyland gehört habenn, Söllen gemeinlich zu des ge-weldten aller cristannlichosten küngs von Franckrych Halinde» vbergoben werden, vsgeiioimnen die Statt^ I Sloß Belletz mit aller zugehörd. So in vnnsern deren von Vre, Schwytz vnd Vnderwalldenn nidtwn wglldt hanndeiin bclibeiin söllenn. Vnnd an der obgeinsldten Summ der drühundert thusennt krönenMdaiiit deii dryeii Pünden iii Churwalenn Jr teyll verlanngenn vnd werden als einem Ortt der j^vsslff Ortten.- Zu dem drüzechenden, domit diser löblicher frid vnd nachpurlich frünttschafft durchbejn arglistigkeyt des bösen vyends betrübt iverd, Ist liiterlich abgeredt vnd beslossenn, das der zwüschennbN küiigenn vnd krön von Franckrych vnd gemeiner Eydtgnosschafft in ^ allen puneten vnnd artickelln ewengklich

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