1406
Z«.
Der ewige Friede zwischen Frankreich und den Eidgenossen nebst Abt und Stadt St. Gallen,
Graubünden, Wallis und Mühlhausen.
Freiburg. RSt«, SS. November.
Archiv Freibnrg.
In dem Namen der heiltigen vnnd vnzerteilten drüfaltigkeit, amen. Wir Fran-cis cus, von gottes gnadenn küng zu Franckrych, Hertzog zu > Moyland, Herr zu Jenow vnnd Graff zuAst :c. an einem, Vnd wir die Burgermeister, Schultheissen, Ammann, Rät, Gemeinden, Burger, Lanndt-lüt vnd Jnwoner der Stett, Lannd vnd Herrschaften gemeiner Eydtgnosschaft des großenn, alltenn pimdtsOber tütscher landenn. Nämlich von Zürich, Vernn, Lutzern I Vrj, Schwytz, Vnderwallden ob vnd nid deinKernnwald, Zug mit dem vßern ampt, Glarus, Basel!, Fryburg, Soloturnn, Schasfhusenn vnnd Appentzell,mittsampt Herren Appt vnd der Statt Sannt Gallenn, ouch dein Hauptmann, Meyernn, Castellaneiin vniidLanndtlütenn der dryer Pündeim iii Churwallenn vnd der Lanndt- ^ schaft Wallis vniid der Statt Miil-husenn, dem andern teyll, Tund kund vnd zu wüssenn mengklichem mitt dißem brief: Allsdann zwüschennvns zweyung, vechd vnd vpndtschafftenn, ouch kriegsbewegungenn vnd vffrnr sind erwachsenn, die sich so wytgeschickt vimd begebenn, das vß sollichenn Todschleg, Raub, Brand j vnnd ander mercklich vbell geiiolgt,dorumb bedacht vnnd zu hertzenn genoinen Ist, Was schadenns, sorgs vnd args gemeiner Cristanheitt vßsollicher viieynickeyt vnd Cristanlichem blut vergiessenn das zu beharrenn vollgenn möcht, Vnnd das ganntznot viid vast gutt iverd vniid st nach göttlichen», ouch natürlichen» gebottenn vimd j gesatztenn Frid, Ruw,Sun vnnd fründschafft vmb vermydung künfftigs vbells vnnd schadens, Vnnser glück, lob vnnd Heist zumerenn vnd zu offnen anzunemenn. In zu gan vnd zu beslyessenn, Vs wellichenn Redlichen, frommen»,vffrechtenn vrsachenn Wir obgemelldtenn beyd parthyenn vnns in dem namenn vnseres heyl- j inachers, derein liebhaber vnnd beschirmer aller fridlichen Ist, zu merenn vnd vyl tagen In der Eydtgnosschafft vnnsmitt Bottschafften zusammen güttlich verfügt, vnnderredt vnnd fridennsmittell gesucht Hand, Vnnd am lett-stenn durch gnad, milltigkeyt vnd göttliche Zuschickung In der bemeldtenn Statt Fryburg in Öchtland, ^Nämlich von vnnser obgemelds küngs wegen» durch den durchlüchtigenn Renatum, Bastard von Sauoy,viisern liebsteii vetteriin, Graffeii zu Willars vnd Tendes, vlisern Rat vnd ordennlichen Kalmnerling viiiidin viiser provintz obersteim Seneschal, Gubernator vnd Statthallter, Ouch die wolgeachtenn Herren LiidwigeiiFürbiiiuin, j Herrenn zu Solliers, vnnd Carolin» von Plassis, vnnsern Hoffmeister, viinsere Rät vnnd ge-truwen lieben Oratores oder Sanndtbottenn zu den Harnach geschribnen sachenn Sunderlich verordnet, Vniidaber von vnnser gemeldten Eydtgnossen des Punds ober tütscher landen» durch vnnser treffenlich bottschafftenvon allen Ortten ^ viiiid zugewandten» vnnser Eydtgiiosschafft mitt vollem gewallt abgeuertiget, Eineniistätenn Ewigen» srideim vnnd früiidtschafft aller bestanntlichost angenomen viiiid beslosseiin haben», I»form, wyß viid maß, ouch mitt puncktenn vnd artickelln, wie die hernach eygennttlich erlütert vnd geschribennstand. Zum erste >i ii ^ Söllenn durch dise nachuollgennde mittell hin vnd absin vnnd gentzlich befridet,gericht vnd geschlicht sül all fechtenn, vindschafftenn, destglichenn all Handlungen», Clegten viind ansprachenii,So vß söllichen kryeg von ansang biß vff disem tag sich zwüschenn beyden teylleii habeii verlouffenn vniid