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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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1392
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Pundtnus sol noch möge kain sriden, bestant noch annders > machen an der andern wissen vnd willen :c.,Ist auch vns Aydgenossen nachgelassen, daz wir solhs wol thun mögen, doch daz dieselben Pundtgenossendaryn vergriffen vnd das lanndt Italien, so yetz in diser Pundtnus ist oder > noch mit gemainer Pundt-genossen willen darein käme, hterynn vorbehalten vnd versehen werd. Zum Sechsten als in der verainigungin dem Newnzehennden Artickel diß Pundtnus genennt werden gesellschafft, daz j unförmlich vnd nit gleichverstanden werden mocht, ist geleutert, daz solich wort daraus gethon vnd darfür nit anders dann veraini-gung gestelt vnd geacht werden soll. Zum Sybennden als dann im zwain- j tzigisten Artickel aber gemeltwirdet der cost vnd die besoldung, Ist lawter abgeredt, daz wir Aydtgenossen zu kamen zeiten schuldig sein,yemand der Pundtgenossen hilff zuthun in vnsern costen, sonder in der besoldung, wie j die in des hertzoge»von Maylannde Capitel geleutert, daran wir vns auch benngen sollen. Zum leisten, daz wir Aydgenossenauch nit gestaten sollen, daz die vnsern zu keinem lauffend oder sich besolden lassen, die der obgemelten!Pundtgenossen eins oder mer veindt sind, sonder das zum peßten versehen vnd die ungehorsamen straffensollen. Item so ist beredt der Pension halb babstlich heiligkait vnd Florentz berürend, daz die sollen aus-geeicht werden j wie hieuor die sundrig ainigung mit seiner heiligkait angenomen dasselbig ynnhalt vndausweist. Die Pensionen kayserlicher Maiestat vnd des glaubigen künigs von Arragon sollen Sy ausrichtenvnd bezallen nach laut der ^ verainigung hieuor zwischen Inen vnd vns Aydgnossen zu Zürich beslossen vnddie pensioneil des Herzogen von Maylandt sollent sich bezallen nach laut vnd sag der Capitelen, so seinfürstlich gnnad gegen vns Aydgenossen j hat. Vnd soll dise verainigung crafft haben vnd weren nitlennger dann yedes fürsten lebenlanng, vnd wann der ainer oder mer mit tod abgett, so sollen wir Ayd-genossen denselbigen nit mer pflichtig sein. Vnd dabey haben j wir vns zu allen tailen vorbehalten altervnd vorder Pundtnus vnd verainigung, so yemant mit dem andern hett, die wellen wir darumb nitgemyndert »och geswechert haben, sonder die bey Iren crefften beleiben lasseil. ^ Vnd dises alles zu warewvnd vesstem vrkundt so habeil wir obgenannten Stet vnd lender mit sanibt Puildtgeilosseil von Churwalhen,auch für unser Zugewanten, Vilser» gnedigen herril Abbt von fand Gallen vnd die Stat > fand Gallen, dieall in diser versamblung vnd zusagung gewesen sindt, für vns alle gemeinlich vnd sonderlich angesehen vndverordnent, disen brief zu besiglen mit vnser lieben Aidgnossen von Lucern, als von den Stetten, vnd ^ vonVry, als von den Lenndern gemainer Aydgenosschafft Pundtgenossen vnd Zugewannten anhanngenden Secretenzu besiglen, so geben ist auf den zwölften *) tag des monets July als man zalt von Cristus, vnnsers Herrngeburt füilff- j zeheilhuildert vnd im fünffzehennden Jar. Mit vrkliildt ditz briefs, besigelt init vnseriNanhailgenden Jililsigel, gebeil iil vnser Stat Jnnsprugg am am vild zwanzigisten tag des Moilets Septem-bris. Nach Cristi geburde > fünffzehenhundert vnd im fünfftzeheilden, Vilser Reiche des Römischen iin dreisü-gisten vnd des hungrischen im Sechs vnd zwanzigisten Jaren.

niaiiclatam clomini Irapsratorisz propriumLsrntlnzim.

Pergamentene Ulckunde mit anhangendem Siegel Kaiser Maximilians in rothem Wachs.

Abgedruckt bei Zellweger III. l. Lg.

*) Obschon in der kaiserlichen Urkunde das Datum des Beitritts der Eidgenossen aus den 12. Juli angegeben ist, so scheiddieses doch sowohl nach dem Datum des Abschieds von Lucern No. 616, als nach einem im Berner Abschiedsbuch ?. 21S enth^tenm Concept dieser Erklärung auf einem Jrrthum zu beruhen, denn auch in letzterm heißt es deutlich:so geben ist vff dmxvij tag des monats Julii."