1379
T8.
Der Mithlhauserbund.
Zürich. RS. Januar.
Staatsarchiv Bern.
In dem namen der Hellgen loblichen driualtigkeit, des vatters, Sllns vild des heligen geistes, Amen.Ewig ding vild ewig früntschaft sol man bestäten vnd beliestnen mit geschrifft, vmb das won des menschengedenke vnd natur krank vnd blöd sind vild in dem louff des zytes vergangen vnd j zergeilgklicher diilg baldvergessen wirt vild darumb das dise ewige früntschaft etilen guten ansang gewl)nn, ein besser mittel vnd dasallerbest end vnd das söllicher früntschaft zu ewiger zyt niemermer vergessen werde. So kündent vnd ver-jechent wir, die Bürgermeister, die Schulthei- > ßen, Amann, rät, burger vild landtlüt gemeinlich diser nach-benempten stetten vnd leildern. Nämlich Zürich, Bern, Lutzern, Vri, Schwitz, Vnderwalden ob vild nidt deinKernwald, Zug mit dem vssern ainpt, so darzu gehört, Glarus, Basel, Fryburg, Soloturil, Schafhuseil vndAppenzell eyns, j ouch wir Burgermeister, rät, die Zunftmeister vnd gantz gemeind der Statt Mülhusenandern teyls, Alleil den, so disen brief ansehend, lesseud oder hörend lessen nun vild hyenach, das wir gareigentlich angesehen vild sunderlich betrachtet habent sölich trüw, liebe vild früntschaft, so j Vilser vorderil vildv"ch wir lange zyt mit einandern gehept haild, vild ouch das nun dieselb früntschaft zwüschent vns mit guteili^üwen ewigklich bevestnet vild bestet werde, So haben wir mit gutem willen, zltlicher vorbetrachtung vildganzem einhelligem rat, durch nutz, fro- I inen, schyrms vud frydm ivillen vnser aller vnd aller Vilser nach-kamen libs vnd glits der vorgenailten vnser stett vnd lender, o.lch durch nutz vild fromm willen gemeinlichder landen ein ewig früntschaft mit einandern gemacht vild sind dero gegeil einander» Zugegangen j alsodas wir die obgenauten eydgnossm von stetten vild leudern die obgenanten Burgermeister, rat, Zunftmeistervnd gantz gemeind zu Mülhusen vud all Jr nachko.nen zu vnser,l ewigen eydgnossen geuomen vud empfangenHand. Wir obgenailnten Burgermeister, rät, die Zunft- j meister vud gailze geineind gemeinlich zu Mül-husen syeild ouch für vils vud all Vilser nachkamen der obgeuailten Eydgnossm von stetten vild leudern ewig^dgnosseu worden, mit sölichen worte.l vud gedingen als hyenach au disem brief eigentlich geschriben stat.Dem ist also: Des ! ersten: Were das wir, die obgenannteil stett vnd lender alle oder vnder vns dhein statt°der land besonders nun oder hyenach, mit jemand, wer der were, mißhellung vnd krieg hetten oder gewumieut,v>°lich statt oder land vnder vns dm vorgeseiteu eidgnossen dann solich krieg berürmt j vnd augoild, dieselbensvllent dann gemalt haben, vns die vorgenannten von Mülhusen, Burgermeister, rat, Zunftmeister vud gemeind°der vi,fern Burgermeister besunder vmb hylf zu mauen vud sölleilt wir, dieselben von Mülhusen, dem oder^nen, so dann gemandt habeil, nach ! der manung vnverzogenlich vild on alle wyderred mit vnsern üben vndvuserm gut vnd mit vnser macht, die wir dann gehaben mugent, zu Zum oder auderschwahin, dahin wir dann ge-sandt sind, zichen vnd Inen behulfen vnd beraten sin vnd Jr fiend helfen sche- j digeil vnd darzn vnser bestes^ud wegsts' thun, als ob die fach Vilser eigen fach were, getrülich vnd on all geuerd, vild sollent ouch die HilstNützlich in vnserm costm thun, wie dick das zu schulden kompt on der obgmauntm vnser eidgilossen schaden,vngeuarlich. Were ! olich, das die obgmauilten Vilser eydgnossen von Mülhusen fürbaßhin mit yeinaild, werder were, stöß oder krieg gewunumt vnd sy dächte, das sy darinil vnser hylf notdurftig werind, das inugent