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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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eynung, verstentnis, frid oder bestand annemen oder Jngan, wir eidgnossen syent dann deß vorhin berichtvnd vorbehalten vnd wo es vns wil gefallen, darin begriffen vnd beschlossen. Bnd j so dick wir Eidgnossenoder vnser Verwandten, Zugehörigen vnd vnderthanen hienach geschriben in einem artickel von yemand mitgemalt wider vnser fryheiten, gewonheiten vnd rechtungen oder an vnsern landen, Herrschaften vnd lütenüberfallen, angryffen, bekriegt, beschediget oder sölichs zu geschehen vnderstanden wurde, so verheyßd ^ bäbst-liche Heligkeit, vns mit dem geistlichen schwert zu behüten vnd ouch mit bans beschwerden vnd andern geist-lichen fürsehungen zu beschirmen, als ob mir vnder den glidern der heligen mnter der kilchen werint begryffen,wie das allzit vnser notdurfft wirt erhöischen. Vnd ob sich begebe, das wir eidgnossen in Zit diser pündtnismit j krieg angefochtei? also das vns hylf nodt sin vnd wir soliche erfordern vnd begeren wurden, alsdannso verheyßd bäbstliche Heligkeit weltliche hylf vnd das weltlich schwert vnd nämlich vns eidgnossen zu vnserbeschirmung zu schicken fünfhundert Glenen oder Wrisser vnd die zu halten bis vff das end des kriegs insiner heligkeit eignein ^ costen. Darzu so wil sy geben vnd vßrichten vor dem zyl ein Jar Pension, damitwir vns dester stirer zu notdurft söllichs kriegs mögent behelffen. Wo aber sin Heligkeit mit sonderm kriegbeladen vnd angefochten were von etlichen mechtigen vnd gewaltigen Herren, als dem keyser, dem küng vonFranckrich, küng von Hyspanien oder einein andern > glich mechtigen, alsdann so sol bäbstliche Heligkeit nstschuldig sin, Jr reysigen vns Eidgnossen zu beschirmung, wie vorstat, zu geben vnd aber nützit desterminderverpflicht werden, die vßrichtung der pensioii ein Jar vorhin zu thund wie vor. Vnd damit wir eidgnossendie fryglicheit vnd liebe bäbstlicher heligkeit befindent, so erpüt ^ v>id verheißd dieselb vns hinfür jerlich, diewyldise Vereynung weret, vnd zil iiedeni Jar besonder vff der heligen dryer küngentag üi der statt Lichernverschaffen zu bezalen vnd vßzurichten. Nämlich yedem Ort der dritzehen Orten, dehglichen ouch der landschaftWallis vnd deii dryen pünden in Churwal zwey tusend Rinsch guldin an gold, vnd s zu Meyen nechstkünftigdie ersten bezalung anzuheben vnd die zu thund vnd demnach für vnd für wie vorstat. Vnd zu überflüßigergnad so wil bäbstlich heligkeit vns, vnsern zugehörigen vnd verwandten die fryheiten vnd nachlassungen durchden heligen stul zu Rom hyevor geben vnd mitgeteilt, ernüwern, bestätigen vnd beweren s vnd daby ouch nitgestatten, das wir dawider, deßglich ouch vnser alt bruch vnd Harkomen keinswegs betrübt oder geunruwigtwerdint, sonder ouch in sollicher nüwerung vnd bestetigung dieselben fryheiten vnd gnaden wytern vnd meren,wie das dem heligen römischen stul zu thund zymlich vnd gebürlich sin mag. Es sol sich ouch obge- !mellter bäbstlicher Heligkeit hylff allein vnd nit wyter strecken, dann vff die dritzehen Ort vnser eidtgnoschast,ouch zu merer sicherung vnd schirms bäpstlicher Heligkeit, vnser alt Zugewandten, als das gotzhus vnd dieStatt Sant Galleu, das land zu Wallis, die dryg pündt in Churwal, die Stett Biel vnd Mülhußen v»ddie Landschaft Sauen, s Darzu so verheißd bäbstliche heligkeit vnser der eidgnossen, ouch vnser pundgnosft»fyend vnd widerwertigen in der heligen kilchen land vnd gebiet, besonder diserthalb dem Berg Appennino,ouch der Statt Bononia vnd dem Wasser genannt Po vnd von demselben gegen Meyland, nit zu enthalten,anzunemen noch Inen eynichen vnder- s schlouff oder durchzug zu gestatten, sonder sy als Jr selbs syendvnd widerwertigen zu achten vnd zu halten. Dagegen vnd Hinwider damit bäbstlich heligkeit vnser deteidgnossen andacht vnd sunder begird vnd schuldige dienstbarkeit, so nur gegen derselben vnd der heligenrömischen kilchen tragend, möge spüren, So wölkend vnd s verpflichtend wir vns, mit keynem küng, surften,Herren noch potentaten, noch sust jemand, wer der sye, dhein pnndtniß, frid, vereynung, bestand, nocheiniche verstentnis Jnzugond oder zu machen, dann mit vorbehaltung siner Heligkeit, ouch des heligen bäbst-lichen stuls vnd diser pündtnis vnd mit Jnschließung desselben, ob ^ es siner Heligkeit gefalt vnd geliebt.