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gemeinen eydgnossen von Stetten vnd lendern anderstheils ein totlicher krieg sich erhept hat, das alles vnsin trüwen leid gewesen ist, Vnd wir obgenanter von Latrimuli von berür- ^ ter küngklicher maiestat vonFrankrich vnd wir obgenanten Hoptlüt der eydgnoschaft von Stetten vnd lendern von vnser Herren vndobern wegen mit ganzem vnd vollem gemalt abgeuertigt worden j sind, sölich angesengt vechd vnd kriegklichvffrur für vnd für zu üben bis zu einem entlichen fryden vnd vns also daruf In vnd vor der statt Disionin Burgund mit herschraft gelegert, habend wir beider- j sidts betracht, was schadens daruß möchte entstanvnd das nüt fruchtbareres möchte sin, dann fryd vnd einigkeit vnd vns daruf mit guter zidtlicher vorbe-trachtung vnd geheptem rat vnserer ret vnd ^ gemeinden, die uns in disem Handel zu verordnet sind, ver-einbart, gericht, befrydet vnd geschlicht in form, wyß vnd maß wie hernach volgt: Des ersten, das der obge-nant cristenlichest küng zu Frank- ! rich sich sölle stellen gegen vnserm heligisten vatter den bapst vnd ob erder kilchen stett, schlösser, land oder lüt Jnnhatt, Jro das fürderlich vnd on allen Verzug wider zu antwurtenvnd verfolgen zelassen. ^ Des andern so behalten wir eydgnossen vor in diser bericht die pundtnuß vndvereynung, so vnser Herren vnd obern habent mit Römischer keyserlicher mayestat, ouch bindent wir dar InnRömischer j keyserlicher mayestat land das Hochburgund, ouch all ander landschaften, grafschaften vnd Herr-schaften, stett vnd schlösser keyserlicher mayestat vnd dem huß Oesterrich zugehörig vnd an Frankrich ^ stossent.Dehglichen behalten wir ouch vor den durchluchtigen hochgebornen fürsten vnd Herrn, Herrn Vlrichen, Herzogenzu Wirtenberg u. s. w., vnsern gnedigen lieben Herrn vnd pundtsgnosen, I vnd desselben land vnd lüt, ouchden Herrn von Werse vnd desselben land vnd lüt, vnd zudem alle die, so vns in disem Zug zugezogen sindvnd vns hylff vnd Wand bewyßd vnd erzöigt Hand, vnd j ob dieselben so by vns in disem Zug gewesensind, guter in Frankrich hettend, das dieselben daran nit söllind geschediget werden, sonder sy diser berichtdarvor schirmen vnd sy also by dem Iren j bliben. Des dritten so sol zu vnser, der eydgnossen Händendienen vnd blyben das hertzogthumb Meyland, die stett vnd Herrschaften Cremonen vnd Ast mit allen zuge-hörden. Vnd sol obgenante küng- j kliche maiestat zu Frankrich glich von stund an on allen verzug rumenvnd abfordren alle die Iren, so dann sind in den schlössern Meyland vnd Cremonen vnd söllent dieselben,so also in schlössern j obgenant ligent, wenn sy abziechent, abziehen mit Jr Hab, Jr rossen, Harnasch vndwerinen, vnd sust alles das, so zu den schlössern gehört, es syent büchsen oder anders daselbs onverendertbliben lassen j vnd dann in sölhem Jrein abzrig haben Jr fryg sicher gleit bis an Jr gwarsami, vnd solberürter küng von Frankrich, sin erben vnd nachkamen an berürt herzogthumb Meylandt, ouch an die ^Stett, schlösser vnd Herrschaften Cremona vnd Ast kein ansprach, vorderung noch grechtigkeit nit me habennoch thuu in kein weg. Zum Vierden sol küngklich maiestat von Frankrich kein vnser ^ knechten vß der eyd-gnoschaft füren on der merteil orten gunst, wüssen vnd willen. Des fünfften so wöllent vnd söllent wir,der von Latrimuli, von wegen vnseres künigs den obgenanten Eyd- ^ guosseu für Iren Heimzug geben viermalhundert tusent krönen vnd Inen die antwurten vnd weren gen Zürich in die statt on einer eydgnoschaftcosten vnd schaden, nämlich Halbs in vierzecheu I tagen den nechsten, vnd das ander halbteil vsf sant Martistag glich nach dat dis briefs künftig. Des sechsden so wöllent vnd söllent wir, derselb von Latriinuli vonwegen vnsers küngs I obgenantem Hertzog Vkrichen von Wirtenberg, der dann by den eydgnosen ist Im feldgsin geben an sin costen acht tusent krönen vnd andern reisigen edellüten vnd zugmeistern, die ouch by Inensind s gsin zwey tusent krönen. Des sibenden ist beredt, der ansprechenden knechten halb vß der eydgnoschaft,das dieselben, wo sy den küng ansprach nit erlassen mögen, sin künglich maiestat darumb j rechtlich suchensöllen vnd Handlei: mögen wie vor zu tagen ouch abgeredt ist. Des letzsten so behalten wir, der von Latri-