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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Erneuerte Erbvereinigung mit Oesterreich.

Baden. RS»t, 7. Februar.

Staatsarchiv Zürich.

Wir Maximilian, von gottes gnaden Erwölter Römischer Kayser, zu allentzeiten merer des Reichs, inGermanien, zu Hungern, Dalmatien, Croatien u. s. w. küng, Ertzherzog zu Oesterreich, Hertzog zu Burgundi,ZU Brabant vnd Pfalleutzgraue u. s. w. für vns selbs, ouch als Vorinunder in namen vnd von ivegen deshochgebornen > Karows, Ertzherzogs zu Ostereich, Hertzogen zu Burgundi, zu Brabant, Prinzen m Hispainen,Grauen zu Flandern vnd z,l Tirol u. s. w., vnseres lieben Enckels vnd surften an ainem, Vnd wir dieVurgermaister, Schultheißen, Aman, Rat, Burger, Landlewt vnd gemainden der nachgemelten Stett vndLändern der Aydgnoschaft, neinlich Ziirich, Bern, Lucern j Vry, Switz, Vnderwalden ob vnd „iden de,nKernwald, Zug mit dein eußern Ampi, Glaris, Basel, Freiburg, S°lati.rn, Schaffhauseu, unt sampt demGotzhams viid der Stat Sand Gallen vnd dem land Appentzell, dein anderii tack, Bekennen offenlrch viidthun kund aller,nenigklich ,nit disem brief: Nachdem wir Maxi- j intlian, erwelter Römischer Kayser, ausschick».,g des Allmechtigen zu kayserlichen wirden vnd Regierung erHöcht vnd fürgesetzt vnd deßhalb, ouchsonderlich aus angeborner natur, guete vnd miltikeit billich geneigt sind, als vns ouch wol gezunbt, alle vndyegkliche vnser vnd des heiligen Reichs, ouch sonderlichen vnser erblichen für- , stenthumb vnd landen vnder-thanen vnd getrewen, in was wirden, stats oder wesens die sein, zu merung vnd wolfart Jrs wesens beyguetem friden, rechter Nuw vnd ainigkeit zu behalten vnd vor mistigem vnuberw.ntl.che,,. M m »ndverderben zu verhueten, Haben wir darauf guetlich angesehen vnd betraft) die ge egenhett , vnser löblichenhewser Oesterreich v.,d Burgundi, ouch wie dieselbe., ge.nelter Ayognossenschaft anstoßer vn nachpawr seu.vnd denen wol gedienen vnd erschießen muegen. Dartzu ouch des weftan v.ster lieber Vetter, Er HerzogSigmund loblicher gedechtnuß, in crafft der Ewigen bencht di.rch weiland v.stern lieben Brmder > kunrgLudwigen m Frankreich wischen Im vnd genannten Aydgnossen gemacht, der datum stent zu Sanlms am

°ü,d?i ^«Jm^ im viertzehenhundertesten vnd vier vnd sibeMgistmschalt ainer erblichen Verainung, der datum zu Zürich am Mentag vor GM n,r vrertzehnhunder esten svud sitzen vnd sibentzigisten Jare weiset mit denselben Aydgnossm rn gue e NaftMwerlich cunung verstentm ßvud ertrag komm gewesen ist. Desgleich wir obberürten Aydgnossen des gedach en vnsers allergne lgsste.h-rrn des Römischen kaysers cristenlich ge.nüet, gnad vnd naigrmg vnd das vns snglich vnd erüch sst Jr^key- > serlichen Ataiestat, ouch den genannten hewsern Oesterreich vnd Burgundt Seh°rsam, vnde^dienst vnd uachyawrlicheu willen zu beweysen, zu hertzen geno.nen, vnd dar.nnb dem AllmechNgen g° zulob, Haben wir Kaiser Maximilian als Ertzherzog zu Oesterreich vns von wegen vnser land so ^ch abgades genannten ! vnseres, lieben vetters Ertzherzog Sigmunds an vns gefallen vnd komm vnd m Regierungderselben gehörig sind, ouch als Vormünder des gedachten vnseres lieben Enckels vnd fursteu, ErtzherzogKarlins, von wegen seiner Grafschaft Burgundi vnd was in Regierung derselben Grafschaft geHort, für vn.vud vnser baider erben vnd > „achkomen, vnd wir vorgemelten örter der Aydgnosschaft s»r vns "»d all vnserNachkamen, mit guetenr zeytigen rat, rechter wissen vnd vorbetrachtung dre oberurten knmg Ludwig. Ewige,bericht vnd nachuolgend erbliche Verainung gegen vnd mit einander., vernewert vnd erlewtert, wie her. )