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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1520.

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«TS.

Luggarus. 4Z2O, 30. Imn (am letzten Tag Brächet).

Staatsarchiv Zürich: «est. XI. Band 18«. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede. 8. Zw. II. l>7.

Archive Frciburg, Schaffhause».

tt. Anbringen, des Baues der Barfüßerherren zu Lauis beim Schloß wegen. I». Der Zollanstand^ Müsch voil Bollenz, der vor 30 oder 40 Jahren zu Mailand gesessen ist, auch zu Bellenz HaushaltMd Güter hat, alle Jahre Reis und Korn von Mailand nach Bollenz führt und vom Zoll zu Luggarns^zn sein behauptet, soll an die Obrigkeiten kommeil. v. Ein Zollanstand zwischen den Burgern zu

^ . und dem Zollner zu Luggarus wird zu Ungunsten der ersteril entschieden. «I. Hans Meyrath vonOsburg, der im Jahr 1517 Burger zu St. Gallen geworden, vermeint mit seinem Kaufmannsgut zu^ggarus zollfrei zu sein und ist weder voriges noch gegenwärtiges Jahr vor den Boten erschienen; daherm"'"" verfällt, den Zoll zu bezahlen, bis er von gemeinen Eidgenossen ein Zeugniß bringt, daß er° Nei sei. Stephan Genueser begehrt einigen Zollnachlaß. I. Der Vogt im Mainthal hat seinek )»ung abgelegt. Die Jahressteuer der untern und obern Gerichte ergibt 134 Ducaten minder 16 Groß.^ "von gehört dem Vogt Jahrlohn 65 Ducaten, dem Dolmetsch 15, jedem Weibel 18 Pfund, bringt zusammenucateil 6 Pfund, 5 Groß für 1 Pfund, jeder Ducaten zu 10 Pfund. Bleibt der Obrigkeit 60 Ducaten.diesjährigen Malefiz hat er nichts verrechnet, vom letztjährigen hat er 100 Pfund 10 Ducatensetzen, die er noch schuldig war. Der Commissar von Luggarus, Bernhard Heer von Glarus, hat^ )>mng gegeben, die Bußen vom Malefiz haben 80 Kronen ertragen, ausgegeben hat er für Baukosten,des Caplans, Büchsenmeisters u. s. w. 72 Kronen, bleibt schuldig 8 Kronen. I». Vogt Bläst von^ Mvalden hat ans dem Tag zu Baden verschiedene Bußfällige angegeben; die Boten haben dann denJseli im Mainthal mit dem Bezug beauftragt, die Bußfälligen sperren sich aber und werden auf densP >v5acobi nach Lucern gewiesen, i. Zwei Männer von der Stadtder hohen Sienen" (Siena?) sind mit einemÄltlichen Brief und einem des Cardinals von hohen Sienen und einem des Spitalherrn des Spitals unserer^ Aitern daselbst auf diesen Tag gekommen, um zu verlangen, daß Meister Jacob aus dem Mainthal,^ ^ einem, dem genanntem Spital gehörigen Hause in der Stadt hohen Sienen beim Durchbrechen einereuer zwei Töpfe init Ducaten gefunden und heimlich mit sich weggeführt hat, zur Herausgabe an den Spitalgalten werde. Derselbe gab au, es seien nicht mehr als 262 Ducaten gewesen, die habe er auf Güterlle egt. Der Vogt im Mainthal wird beauftragt, zu sorgen, daß Meister Jacob keines dieser Güter ver-wandle, bis unsere Herren in der Eidgenossenschaft über die Sache gesprochen haben. It. Der ComiilissarBellenz ist abermals mit einigen dortigen Personen erschienen und hat sich beklagt, daß die von Bellenzden Zöllnern zu Luggarus härter gehalten werden seit das Land den Eidgenossen gehöre, als zu König^' Mgs und Herzog Maximilians Zeit. Darauf wird denen von Bellenz geantwortet, man halte sie nach^ut der Capitel, haben sie Beschwerden, so mögen sie sich an unsere Obern wenden. I. Man soll in denIchieden nachsehen wegen der Kosten des Rechtshandels beim Klösterli um Mendris und Balerna, wer dieosten geben soll. Die Boten von Uri und Unterwalden geben Forderungen ein wegen Ritten im

Mleu gemeiner Eidgenossen, i». Man soll nachfragen wegen eines Nechnungsanstandes zwischen Vogtund Vogt Betschart. «». Dem Büchsenmeister hat man einstweilen ohne feste Anstellung bleiben lassen.