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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1515.

Vogt Heinzli. Zug. Veuner Koli. Glarus. Vogt Wiechsler. Basel. Cuurad David. Freiburg.EinMissiv." Solothuru. Vogt Hugi. Schaffhausen. Eberhard von Fulach. Appenzell. Veuner Lener.

t». Ueber das Gesuch, welches Herzog Antou von Calabrien und Lothringen an unsere Eidgenossenvon Basel zu unfern Händen gestellt hat, seiner zu uns bestimmten Gesandtschaft Geleit zu geben, soll manauf dem nächsten Tag sich erklären. I». Auf päpstlicher Heiligkeit Schreiben und Erfordern, mich auf Bittedes päpstlichen Anwalts, Bischofs von Verulan, und des Bischofs von Constanz Ersuchen, ist der Bischof vonLodi päpstlicher Heiligkeit überantwortet wordenvff ein gnugsam absolucion vnd versorgniß, damit wirEidgnossen von sintwegen witer nit bekümbert noch ersucht söllint werden." «. Zürich begehrt, daß wenndie Amtszeit des jetzigen Landvogts zu Neuenburg verflossen sei, man seinen, Zürichs, erwählten Landvogtohne Einsprache Uns oder anderer Orte, auf bemeldte Laudvogtei kommen lasse, denn wenn solches gütlichnicht zugelassen würde, so würde es darum Recht bieten. Das soll jeder Bote heimbringen, damit auf demnächsten Tag Antwort gegeben werde. «I. Abermals soll man heimbringen, wie man sich mit dem zu Wet-tiugen gefallgeil liegenden MönchFürdenbn)ß" halten wolle,damit er vns mit dein besteil fügen abkomme."«. Auf diesem Tag winde augezogen, es seien jüngst zu Lauis lind Luggarus drei Männer gestorben, welchedurch etilen Dollmetscher haben beichten müssen,das aber schwer sye zu hören"; ferner habeil etliche Orteihre Zusätzer nicht dort. Die Boteil erachten, es sollte an jedes Ort ein deutscher Priesteran eines söldnersstatt" verordnet werden, der an Sonn- und Festtageil den Knechten das Evangelium predigte und Messehielte. Da aber Niemand Instruction hatte, so soll über diesen Punkt sowohl als über die Ergänzung derZusätzer auf dem nächsten Tag verhandelt werden. S'. Bern eröffnet auch auf diesem Tage, wie schon inbesonder« Schreiben an die Orte, welche Unbill seinem Hauptmann Albrecht vom Stein zu Piguerol vonEinigen aus Schwyz, Zug und Glarus begegnet sei, mit dem Begehren, seiner Beschwerde Rechnung zutragen. K-. Jeder Bote kennt den Inhalt des Schreibeils, das von kaiserlicher Majestät gekommen ist undwas Herr Ol-. Wilhelm von Neichenbach dießfalls eröffnet hat, auch was wir dem Kaiser zurückgeschriebenhaben. I». Jeder Bote soll seinen Herren empfehlen, Veranlassung und Grund zu untersuchen undbekannt zu geben, warum dieser jetzige Zug nach Mailand so eilig habe geschehen müssen; man wisse nämlich,Nlit welcher Verpflichtung wir gebunden seien, dem Herzog von Mailand zuzuziehen. K. Gedenket an dasAllbringen Zürichs gegen Cunrad Schund von Truchtelfingen. Jeder Bote hat eine Abschrift der War-nungen, die unsere Eidgenossen von Bern uns auf diesen Tag zugeschickt haben. Deßhalb und aller andernanhängigen Geschäfte wegen wird ein Tag gesetzt nach Zürich auf Sonntag nach ^smunpticmw Nnrio(19. August). Dieser Tag wird auch den Zugewandten verkündet.

Zu k. Den Bernern zugegangene Nachrichten (Lucerner Abschied S. 81, Zürcher Abschied S. 404): Dasfranzösische Heer. 2000 llommos ä'owimL und 40,000 Mann zu Fuß, welche das Geschütz des Königs mit sich führen,ziehen nach Grenoble. Der Connetable sei auf St. Maria Magdalenentag mit großem Gefolg von Lyon nachGrenoble abgegangen. Mittwoch nach Maria Magdalena seien ihm der Herzog von Gelden, der von Guise, einBruder des Herzogs von Lothringen und der Bastard von Geldern nachgefolgt. Der König selbst sei den 14.Juli dahin gezogen, mit ihm dem Vernehmen nach der Herr von Alenxon, der Herr von Vendüme, die hundert Edelnvom Hause, und eine große Zahl Reisiger. Von Grenoble aus wolle der König in Person mit dem Heer überdas Gebirg ziehen. 6000 Gascogner und 8000 Landsknechte sammt etlichen Freiknechten seien nach Genuaverordnet; man vernehme, zu diesen soll ein großes venetianisches Heer unter Bartholomäus Daviane (Alviano)stoßen, das geschehe aus Besorgnis; vor den Spaniern. Man sage auch, der Magnifieo, Bruder päpstlicherHeiligkeit, führe dem König von Frankreich eine Anzahl Reisiger zu. Donstag und Freitag seien 8000 Gel-